Querbeet-Freizeitgruppe DAV Sektion Erlangen

 

Weihnachtswanderung am 14. Dezember 2014


Auf verschlungenen Pfaden von Langenzenn nach Anwanden
mit Besuch des romantischen Weihnachtsmarktes auf dem
Gut Wolfgangshof


Weihnachtswanderung Anwanden mit Udo am  14.Dezember 2014

Die Weihnachtswanderung - leider nicht winterlich. Nieselregen und trübes Wetter begleitete uns den ganzen Tag. Doch machten sich 30 Querbeetler auf den Weg durch den Rangau, von Langenzenn nach Anwanden. Im geschichtsträchtigen Langenzenn herrschte schon früh am Morgen  ein reges Treiben. Die Buden für den Weihnachts-markt waren schon aufgestellt und wurden nun eingerichtet. Durch Wiesen und Felder erreichten wir Roßendorf. In der Ferne tauchte auch schon Cadolzburg auf. Bald erreichten wir den Ort, still und ruhig war es dort. Die gewaltige Burganlage erstaunte doch einige Querbeetler.

1157 wird "Cadolzburg" erstmals urkundlich greifbar. In der Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte Cadolzburg in den Besitz der hohenzollerschen Burggrafen zu Nürnberg. Aus dieser Zeit stammen die ältesten uns bekannten Steinbauten der Burg, die im Laufe der folgenden Jahrhunderte in repräsentativer Weise ausgebaut wurde. Bei Kriegsende ging die Burg in Flammen auf und blieb jahrzehntelang in Trümmern liegen. Die Bayerische Schlösserverwaltung hat in den letzten Jahrzehnten den Burgfelsen und die Bausubstanz gesichert. Die Cadolzburg wird nun bis 2017 zu einem attraktiven Museum ausgebaut, das auf rund 1.500 m² Ausstellungsfläche eine Begegnung mit dem Mittelalter ermöglicht, die ebenso unterhaltsam wie anregend sein möchte.

Über den Marktplatz gelangten wir weiter zum Ortsrand. Hier wendeten wir uns nach Steinbach, zum Gasthaus zum Wiesental - unsere Mittagseinkehr. Recht flott wurden wir bewirtet und gut gestärkt machten wir uns auf den Weiterweg.

Wir durchwanderten den angrenzenden Wald auf verschlungenen, teilweise querbeetmäßigen Wegen.  Einige Wildschweine müssen hier ihr Zuhause haben, denn der Weg zeigte das aufgewühlte Erdreich und auch die Suhlen waren deutlich erkennbar.

In Wintersdorf gab es für Querbeet eine kleine Überraschung. Christa erwartete uns dort am Auto mit Glühwein, Tee und leckerem Gebäck. Die Überraschung war gelungen. Nach kurzem Aufenthalt wanderten wir weiter zu unserem nächsten Ziel - Anwanden. Vom Gut Wolfgangshof erschallten bereits die stimmgewaltigen Alphörner. Viele Menschen strebten zu dem bekannten Weihnachtsmarkt. Christa hatte schon vorgesorgt und für unsere Gruppe bereits die Eintrittskarten besorgt, so entfiel für uns die lästige Wartezeit in der Schlange. Wir betraten den beliebten Weihnachtsmarkt im charmanten Jugendstil Ambiente des Gut Wolfgangshof. Entsprechend groß war das Gedränge.  Etwa 100 Kunsthandwerker und Aussteller zeigten in urigen Holzhütten, im historischen Kuhstall, in der Wagenremise, auf dem Heuboden und in der alten Säulen-Getreidehalle ihre liebevoll ausgesuchten Waren.

Das Gut Wolfgangshof ist historisch gesehen noch recht jung. Die Anfänge nahm es 1865, als Freiherr Lothar von Faber den landwirtschaftlichen Fortbildungsverein gründete und Güter und Flächen aufgekauft wurden. Die Grundlage für das Gut Wolfgangshof bildeten dann zwei Landgüter, die in den Jahren 1883 und 1884 erworben wurden.
Nach einiger Zeit sammelte sich Querbeet am Ausgang des Marktes, um zum Bahnhof zu gelangen, und von dort ging es mit der Bahn zurück nach Erlangen.

Einigen Querbeetler war Anwanden doch recht fremd. So erwähnte Wilfried, ohne Querbeet wären wir nie nach Anwanden gekommen.

 

 Organisation/ Bericht:  Udo Helms          Bilder: Reiner