Querbeet-Freizeitgruppe DAV Sektion Erlangen

 

Winterwanderung am 15. Februar 2015

Rund um Artelshofen mit Besichtigung des Falkenberghauses

Winterwanderung in der Hersbrucker Schweiz mit Udo Februar  2015

Eine kleine Gruppe Querbeetler erlebte am Sonntag eine bilderbuchartige Winterwanderung. Wir trafen uns in Artelshofen, recht frostig war es an diesem Tag, um hier unsere Wanderung zu beginnen.  Der Ort war jahrhundertelang Sitz von Nürnberger Patrizierfamilien.  Das ist heute noch in dem Schloss, welches in Privatbesitz ist, erkennbar.

Der Weg führte uns auf einem schmalen Pfad oberhalb der Pegnitz entlang nach Enzendorf und weiter bis Rupprechtstegen. Das Gebiet um Enzendorf hat eine bewegte Geschichte erlebt. Zu erwähnen sind die Markgrafenkriege, sowie der Landshuter Erbfolgekrieg. Bodenfunde in der näheren Umgebung von Enzendorf und des gesamten Pegnitztales zeugen von vorgeschichtlichen Siedlungen, beispielsweise im Wildnersloch, ca. 470 m östlich der Ortsmitte von Enzendorf, wo Funde aus der mittel- bis jungneolithischen Zeit belegt sind .

In Rupprechtstegen verlassen wir die Pegnitz. Am Restaurant-Waggon vorbei wanderten wir hinauf auf die tiefverschneite Hochfläche um Hartenstein. Von der Burg hatten wir einen tollen Ausblick auf die winterliche Landschaft. Die Burg Hartenstein ist um 1250 erbaut worden. Von den ursprünglichen Gebäuden steht nur noch der sogenannte Pallas mit Anbauten, das Torhaus, das Brunnenhäuschen und die kleine Kemenate.

Wir verlassen den kleinen Ort und durch Wald und über Felder kamen wir nach Großmeinfeld. Hier stärkten wir uns bei guten und schmackhaften Speisen im Gasthof "Zur Schmiede". Leider wird dieser gemütliche Gasthof in Kürze seine Tore schließen müssen. Schade. Allerdings bleibt uns die Gastwirtin, Frau Fischer, erhalten, sie ist nämlich die Hausmeisterin  von unserem Falkenberghaus.

Auch wieder von außen und innen warm geworden, machten wir uns an die letzten Kilometer, die uns über das Falkenberghaus wieder nach Artelshofen zurück führten. Die Querbeetler waren recht angetan von dem Haus und es gab gleich tolle Vorschläge zur Verschönerung und auch Hilfsangebote. Bei Kaffee und Kuchen beendeten wir unsere Wanderung im Gasthof Pechwirt.

 

Organisation/ Bericht und Fotos: Udo

Streckenlänge 18,5 km.    460 Höhenmeter