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Der Dechsendorfer Weiher

Wie er war-  was geschah - und wie er hoffentlich wieder sein wird

Der große Bischofsweiher

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der größte der rund 60 Dechsendorfer Weiher, wurde ab den 1920er Jahren zunehmend als Erholungs- und Bademöglichkeit genutzt. 1930 schlossen sich 17 Mitglieder der Bischofsweihergenossenschaft zu einer Badegenossenschaft zusammen, die den wachsenden Badebetrieb organisierte und das Lokal Seeblick erbaute. 1958 entstand ein Campingplatz.

Nach der Eingemeindung von Dechsendorf 1972 wurde das Gebiet um die beiden Bischofsweiher zum Naherholungsgebiet mit Modellcharakter umgestaltet und der kleine Bischofsweiher als Vogelschutzgebiet, der große wie bisher als Badeweiher ausgewiesen.

Seit 1976 stehen für den Wassersport 350.000 qm Fläche am Rand eines 80 ha großen Waldgebietes zur Verfügung. Dabei hat auf 30 ha die Erholung den Vorrang vor der Forstwirtschaft. Die beiden Naturbäder an der West- und Ostseite des Sees weisen über 30.000 qm Liegeflächen auf mit ausgewiesenen Grillplätzen, Sanitäreinrichtungen, Restauration und Rettungsstation der Dt. Lebensrettungsgesellschaft.
Die Segelgemeinschaft Erlangen hat am Westufer Liegeplätze. Im Umfeld des Weihers entstanden eine Sommer-Eisstockbahn, eine Rodelbahn und mehrere Rundwanderwege.

Das Naherholungsgebiet besuchten jährlich 400.000 - 500.000 Gäste.

 

Über die viele Jahre bot sich in der Regel nachfolgendes Bild

P1130396aufgenommen am 1. August 2008 - leider oder Gott sei Dank gibt es kein Geruchsinternet!!!

Badeweiher 16.08.08 (4)aufgenommen am Samstag 16.August 2008 (Ferienzeit bei blauen Himmel - kein Besucher)

(noch mehr Bilder )

 Von Jahr zu Jahr wurde es immer schlimmer. Die Regel war ein durchgängiges Badeverbot. Aber auch ohne dieses Badeverbot wäre es keinen in den Sinn gekommen ins Wasser zu gehen.

 

 Der entsetzliche Zustand, in dem sich der Weiher befand, ließ sich nicht mehr steigern. Was war aus unserem Naturidyll nur geworden. Er wart abgeschrieben und tauchte in der Diskussion der Bademöglichkeiten nicht mehr auf. Es sank im wahrsten Wort des Sinnes zum Himmel. . Die Geruchsbelästigung drang  bereits in die Wohnsiedlungen. Algen gab esin jeder Ausprägung, Schlieren gespickt mit toten Fischen waren für das Auge ein Graus.

 Auf die Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft, Gaststätten und Bootsverleih, Campingplatz , Erlanger Segelgemeinschaft auch der Segelabteilung des FC Dechsendorf  etc  war erheblich. Nürnberger und Fürther Kennzeichen waren konsequenterweise so gut wie vollkommen verschwunden.

Das Ganze war eine absolute Negativwertung für die Stadt.  Es wurde herumgedoktert, nichts wird zu Ende gebracht. Millionen wurden auf Sand beziehungsweise in den Weiher gesetzt. Bundesweit war der Weiher  ein Negativbeispiel. Fast alle Gewässer Bayerns hatten eine ausgezeichnete Badequalität. Unser Weiher war  meilenweit entfernt von jeglicher Badequalität und es wurde immer schlimmer.

Erlangen besitzt mit dem Dechsendorfer Weiher ein Juwel, wußte aber damit nicht umzugehen. Wir forderten daher alle zuständigen Stellen auf die notwendigen Schritte einzuleiten und  eine wirklich kompetente Studie zu erstellen, was konsequent zu machen ist, um dieses Trauerspiel zu beenden.

Fast alle Bürger aus Dechsendorf, Erlangen, aus der Metropolregion und darüber hinaus empfinden genauso. Viele Leserbriefe und sonstige Aktionen waren ein Beweis dafür. Auch die Presse wie die Erlanger Nachrichten mit fast täglichen Artikeln, Nürnberger Zeitung, Bildzeitung, Fränkischer Tag u. a. (FT 14.08 / FT 15.08) und der Sonntagsblitz, Bayerischer Rundfunk,  Radio F, sowie das Franken Fernsehen haben sich der dramatischen Lage angenommen und berichten über diese unannehmbare Situation.

Wir forderten unseren ehemaligen Oberbürgermeister auf,  seine zwischenzeitliche Absicht den Dechsendorfer Weiher nicht mehr als Badeweiher zu führen zu überdenken und alles zu unternehmen eine Lösung auf kompetenter Basis zu finden und zu realisieren.

Am 15. August 2008 wurde dem Bayerischen Landtag eine Petition übergeben

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Bild Fränkischer Tag

Auf einem Bürgerfrühschoppen der CSU am 31. August 2008 in Dechsendorf mit dem Innenminister Herrmann bestätigte dieser dass er voll hinter den Interessen der Dechsendorfer und Erlanger steht und die notwendigen Massnahmen mit unterstützen wird, die innerhalb der nächsten drei Monate festgelegt und angegangen werden sollen.

  Die  überparteiliche Bürgerinitiative “Rettet den Dechsendorfer “( Initiatorin:  Iris Wißmüller aus Dechsendorf Giesbethweg 32, 91056 Erlangen) sammelte

  4450 Unterschriften die zeigen wie wichtig unser Anliegen von den Bürgen von Dechsendorf, Erlangen und den umliegenden Gemeinden gesehen wurde. Die Übergabe der Unterschriften erfolgte am Donnerstag, dem 25. 9.08, anlässlich der aktuellen Stunde zum Dechsendorfer Weiher.

Siehe EN Artikel vom 27.9.08hEN vom 28.11.09 Zusammenfassung der Lage   die unendliche Geschichte

Petitionstermin am Weiher war am 25. Mai 09 (EN, FT), aktuelle Bilder (12.4.09) : Großer Weiher (mit Algen) - 1, 2, 3  - Kleiner Weiher (ohne Algen!)

Erfolg der Bürgerinitiative:  Beschluss der Stadt Erlangen vom 19.2.09 . Bericht EN 4.12.2008 vom Bürgersymposiu. Ausblick und Hoffnung Fazit Expertenrunde 6. Oktober 08    Bypass-Artikel EN vom 8. Oktober 08 Informationsblatt der Bürgerinitiative: Rettet den Dechsendorfer  Umlaufleitung warum? «Go-in» für einen sauberen und klaren «Dechsi”

Informationsblatt der Bürgerinitiative “Der Dechsendorfer ist zu retten

Danke für all eure Beteiligung die schließlich doch erfolgreich war

Unser aller Naherholungsgebiet und Badeweiher

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 unser

Dechsendorfer Weiher

 

für die BI “Rettet den Dechsendorfer”

Reiner Ehlers, Giesbethweg 25b, 91056 Erlangen  telefon_12  091353114           e-mail_70

   Weiherlied