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Weinwanderwelt

Krassolzheim – Ingolstadt

 Bremser

Nach problemloser Anreise aus Erlangen über Fürth starteten wir unsere Wanderung vom Bahnhof von Markt Bibart. Wie bestellt, hatten wir einen traumhaften Herbsttag vor uns. Am idyllisch gelegenen Wolfssee vorbei, ging es weiter bergauf zum Aussichtsturm von Neundorf. Alle 9 Querbeetler stiegen die vielen Treppen empor um die gute Sicht rundum zu genießen. Auf der Hochfläche ging es weiter durch den herbstlich verwandelten Mischwald und silbrig glänzendem Immergrün bis zur 1. Weinstation. Etwas Geduld mussten wir hier aufbringen, denn vom Bremser war noch nichts zu sehen – die Wartezeit fiel uns nicht schwer (ein guter „alter“ Wein half uns dabei),  denn wir hatten ein sonniges Plätzchen und eine herrliche Aussicht auf Monikas Heimatgebiet. Nach einer Brotzeit und einem Glas Federweißen

(= Bremser), setzten wir unsere Wanderung fort und kehrten in Krassolzheim, einem hübschen Weinort mit fränkischer Idylle,  zum Mittagessen ein. Nach dem Frühschoppen waren wir bereit für ein deftiges Mittagessen – nur Horst war „gesättigt“ und gab sich nur mit Wasser zufrieden. Andreas verhandelte auf dem Weg zum Weinhof„Grosch“(den wir aber rechts liegen ließen) noch mit dem „Truthahn- und Ganszüchter“, aber die „Braten“ waren schon alle reserviert. Der Talauenweg führte uns entlang eines Baches, durch die Wiesen direkt nach Ingolstadt (an der Ehe).

In Ingolstadt genehmigten wir uns nach dem Kaffee noch einen Schoppen und setzten dann mit flottem Schritt unsere Tour fort zur 4. Station. Hinaus aus dem Dörfchen und zielstrebig zur Weinbergstation hinter dem „Schloßbuck“. Andreas kam uns abhanden – er fuhr per Anhalter mit dem Bremser-Lieferant mit. Nur für uns zum Vorteil, denn als wir ankamen war der Tisch im Weinberg-Häuschen schon für uns gedeckt.

Fröhlich und mit Schwung traten wir dann den Rückweg an – wir waren gut gestärkt und vielleicht auch etwas „weinselig“! Ein paar Regentropfen, die uns begleiteten, störten überhaupt nicht.

Da wir zwei Pilz-Experten dabei hatten, sollten auch die Beiden auf ihre Kosten kommen.

Ein bisschen Umweg und „querbeet“ musste sein und so fanden Margit und Daniel einige Prachtexemplare von Steinpilzen, Parasol und Butterpilzen.

Um 19 Uhr, 15 Min. vor Abfahrt des Zuges, trafen wir wieder am Bahnsteig in Markt Bibart ein und wir waren sehr erstaunt, welche Ansammlung von Personen schon da war. Denn unterwegs weder auf dem Hinweg, noch auf dem Rückweg haben wir Wanderer getroffen – alle unterwegs mit dem  „Bocksbeutel-Express“! Der Zug war groß genug, so dass alle hineinpassten und auch wieder gut zurück nach Erlangen kamen.

 Tourdaten:   9 Querbeetler - ca. 20 km und 540 Hm

Organisation und Bericht: Monika Fotos: Ludger