QUERBEET AKTIV

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Mit Querbeet in die Chiemgauer

Chiemgau2012_04

Wie bereits im Gründungsjahr 2004 besuchte Querbeet das Chiemgau um Aschau und Sachrang und erwanderte „grenzenlos“ die Hütten und Gipfel rund um das Tal.

Am 20.06. starteten 5 bergbegeisterte Querbeetler von Erlangen per Zug Richtung Aschau nur zu erfahren, dass Bahnfahren immer wieder eine Herausforderung ist. Aufgrund von Bauaktivitäten der Bahn erreichten wir Aschau eine Stunde später als geplant und konnten wegen eines Gewitters nicht unser Tagesziel, die Hochrieshütte, erreichen. Umso dankbarer waren wir, dass nach kurzer Zeit während des Gewitters die Riesenhütte auftauchte und wir dort eine Bleibe für die Nacht fanden. Wir wurden gut aufgenommen und hervorragend mit ausgezeichnetem Kaiserschmarrn bewirtet.

Am nächsten Morgen bei herrlichem Sonnenschein besuchten wir trotz alledem die Hochrieshütte, nur um uns schon von dem herrlichen Ausblick ins Voralpenland beeindrucken zu lassen. Über den Prediktstuhl und Klausen hinüber zum Spitzsteinhaus wanderten wir immer entlang des Kammes mit Blick ins Prienertal bzw. auf den Zahmen und Wilden Kaiser. Unterhalb des Spitzsteins war Trittsicherheit und Schwindelfreiheit angesagt, aber alles wurde mit großer Bravour gemeistert.

Das Spitzsteinhaus hatten wir dieses Mal für uns alleine und nach einer regenreichen Nacht machten wir uns am nächsten Tag wieder bei Sonnenschein auf zur Priener Hütte, nicht ohne aber auf dem Wandberg Haus eine Brotzeit mit Blick auf das Kaisergebirge zu genießen. Auf der Priener Hütte genossen wir den Abend im EM Fußballfieber.

Am 23.06., unseren letzten Tag, wanderten wir Richtung Kampenwand oberhalb Aschau immer mit einem gutem Blick auf die andere Seite des Tales, wo wir unsere Tour die Tage zuvor noch einmal nachvollziehen konnten. Nach einem heftigen 600m langem, im oberen Teil sehr schmierigem und seilversichertem Abstieg vom Weitlahnerkopf hinunter zur Dalsen Alm wanderten wir hinauf zur Sonnenalm bei der Bergstation der Kampenwandbahn. Der Himmel hatte zugezogen und somit verzichteten wir auf eine Besteigung des Gipfel der Kampenwand. Statt dessen schwebten wir hinunter nach Aschau und ließen uns zufrieden und glückserfüllt nach Hause fahren.