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Wanderwochende im Coburger Land

Am Samstag, 16. April 2016, traten trotz angekündigtem Dauerregen acht wackere Querbeetlerinnen eine spannende Zwei-Tagestour an. Der Start im unterfränkischen Rentweinsdorf ließ auch nichts wirklich gutes ahnen. Bald war die kleine Stadt Ebern erreicht und bei einer Bäckerei wurde nochmal ausgiebig nachgetankt: die eine mit Kaffee, der andere mit leckeren Leberkäsbrötchen. Anschließend ging es hinauf auf den Höhenzug, der hier das Baunach- und das Itztal trennt. Der Regen ließ dann Gott sei Dank nach und auch etwas Fernsicht war möglich. Kloster Banz und der Staffelberg waren in der Ferne zu erkennen. Oben angekommen wurde auch oberfänkisches Gebiet erreicht. Es gab dann zwar noch den ein oder anderen Schauer, aber nach etwa 23 Kilometer Strecke und 450 Höhenmetern war dann das Tagesziel Seßlach erreicht. In der Altstadt, die noch komplett von einer Stadtmauer umschlossen ist, gibt es am Wochenende keinen Autoverkehr: die drei Stadttore werden am Samstag Nachmittag geschlossen und erst am Sonntag Abend wieder geöffnet.
Nach einem Stärkungsbier und einem Rundgang durch die kleine mittelalterliche Stadt im Landkreis Coburg gab es das wohlverdiente Abendessen im "Roten Ochsen".
Der Sonntag ließ uns am Morgen noch trocken loswandern. Aber nach wenigen hundert Metern war damit und Schluss. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Ein kurzes Stück waren wir dann sogar auf großen Europawanderwegen unterwegs, denn in der Nähe von Seßlach kreuzen sich die Wege E3 und E6. Unser Weg führte uns dann bergan auf den Weinberg (der heißt zwar so, vom Weinanbau ist hier so weit nördlich aber nichts zu sehen). Hier erfolgte dann auch die ein oder andere Querbeet-Strecke. Wir wollten ja an das grüne Band, die ehemalige Staatsgrenze BRD-DDR. Nachdem wir den Zugang gefunden hatten, ging es mehrere Kilometer im stetigen Ab und Auf auf dem ehemaligen "Kolonnenweg". Das Laufen auf diesen Betonplatten will geübt sein. Am höchsten Punkt unserer Strecke machten wir dann Pause, auch wenn das Wetter dabei nicht nett zu uns war. Nach dem wir uns von der Grenze verabschiedet haben, führte uns die Strecke weiter durch viel Wald. Vorbei an den Hofmannsteichen (das Naturfreundehaus hier hatte leider geschlossen) sind wir über den Kürengrund nach Coburg hinunter. Auch am Sonntag waren es etwa 23 Kilometer Strecke und 450 Höhenmeter.

Organisation: Stefan


Noch ein paar Bilder von Michael (m) und Stefan (s):

 

 

01s Start in Rentweinsdorf

01s Start in Rentweinsdorf

02m Über nasse Wiesen

02m Über nasse Wiesen

03s Achtung! Wilde Katze!

03s Achtung! Wilde Katze!

04s Rathaus Ebern

04s Rathaus Ebern

05m Der Weg geht ja noch, aber

05m Der Weg geht ja noch, aber

06m: ... wenig später wird es mühsam

06m: ... wenig später wird es mühsam

07s Endlich kommt die Sonne raus

07s Endlich kommt die Sonne raus

08m An der Rodach entlang nach Seßlach

08m An der Rodach entlang nach Seßlach

09m Eines der drei Seßlacher Stadttore

09m Eines der drei Seßlacher Stadttore

10s Stärkungsbier nach dem anstrengenden Tag

10s Stärkungsbier nach dem anstrengenden Tag

11s Steil hinauf im strömenden Regen am Sonntag Morgen

11s Steil hinauf im strömenden Regen am Sonntag Morgen

12m Querbeet durch den Wald zum Grünen Band

12m Querbeet durch den Wald zum Grünen Band

13m das Grüne Band mit dem ehemaligen Kolonnenweg ist erreicht

13m das Grüne Band mit dem ehemaligen Kolonnenweg ist erreicht

14s Immer schön auf dem Weg bleiben, hier könnten ja noch Minen liegen

14s Immer schön auf dem Weg bleiben, hier könnten ja noch Minen liegen

15m schnurgerade geht die Grenze Bayern-Thüringen über den Höhenzug

15m schnurgerade geht die Grenze Bayern-Thüringen über den Höhenzug

16m: ... ohne Worte ...

16m: ... ohne Worte ...

17s Mittagsrast am Grünen Band

17s Mittagsrast am Grünen Band

18s Wieder zurück auf der bayerischen Seite

18s Wieder zurück auf der bayerischen Seite

19m die Wege werden nicht besser

19m die Wege werden nicht besser

20s Naturfreundehaus Hofmannsteiche

20s Naturfreundehaus Hofmannsteiche

21s Nicht nur oTTo freut sich auf die Heimfahrt

21s Nicht nur oTTo freut sich auf die Heimfahrt