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Wanderung auf dem fränkischen Dünenweg

1. November 2013

Teil 2: Von Weißenbrunn nach Röthenbach

 

Der fränkische Dünenweg Teil 2 von Weißenbrunn nach Röthenbach

Nebelig und grau verhangen war der heutige Wandertag, aber 23 Querbeetler machten sich auf den Weg zur Wanderung auf dem Fränkischen Dünenweg. Zunächst ging es mit Zug und Bahn nach Weißenbrunn. Wann die erste Besiedelung hier stattfand ist nicht belegt. Erste Ortsbezeichnungen wie Weyzenbrune, Vizzebrun oder Wizzenbrun sind seit dem 14. Jahrhundert bekannt.

Von Weißenbrunn wanderten wir auf den Höhenzug, wo wir den für die Frankenalb typischen Buchenwald erreichten. Dort trafen wir auf den Fränkischen Dünenweg und kamen bald nach Entenberg. Dieser Ort wurde bereits 1072 erwähnt. Dort weihte der Bischof von Eichstätt dem heiligen Petrus eine Kirche. Entenberg war eine Zeitlang preußisch und kam 1806 zum Königreich Bayern.

Im weiteren Verlauf des Weges kamen wir an vielen Sandsteinaufschlüssen vorbei. Über den Ulrich-von-Königstein-Weg überquerten wir den Nonnenberg. Die Albhochfläche hier ist durchzogen von Dünen, die sich einer längst sehr fernen Vergangenheit gebildet hatten. Kalte und stürmische Winde formten während der letzten Eiszeit mächtige Sandverwehungen. Der Weiterweg zog sich über Wiesenhänge als Pfad hinab nach Gersdorf. Hier im Schützenhof, es war Mittagszeit, ließen wir uns von der dortigen griechischen Wirtsfamile ausgezeichnet bewirten.

Gestärkt machten wir uns an den Aufstieg zum Moritzberg mit seinem urigen Gasthaus, dem Aussichtsturm und der dem heiligen Mauritius geweihte Bergkapelle. Was viele nicht wissen ist, dass Ludwig I., König von Bayern, 1841 auf dem Moritzberg eine Befreiungshalle oder die Walhalla errichten wollte. Die typische Querbeet-Kaffepause war angesagt.

Danach wanderten wir hinunter nach Haimendorf. Hier machten wir einen kleinen Abstecher zum Haimendorfer Schloss. Dieses Schloss war Stammsitz der Nürnberger Patrizierfamilie Fürer von Haimendorf. Bis heute ist es im Besitz deren von Führer. Das Schloss gilt als eine der bedeutendsten und besterhaltenen Abdelssitze der Renaissance in Franken.

Auf unserem Weiterweg kommen wir durch Himmelsbach und kurz darauf erreichten wir nach 22 km die S-Bahn-Station Röthenbach-Seespitze.

Organisation/ Bilder/ Bericht: Udo