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Querbeet-Erlebnisse auf dem Dünenweg von Feucht nach Altdorf - imposante Schluchten, stattliche Burgen und bizarre Felsformationen

am 1. November 2014

Dünenweg 3. Teil mit Udo am 1.11.14

Die heutige Wanderung auf dem Dünenweg war ein Genuss, herrlicher Sonnenschein und milde Temperaturen.  Diese Etappe war geprägt durch eine abwechslungsreiche Schluchtenlandschaft, aber auch stattliche Burgen säumten unseren Weg. In den vergangenen Zeiten haben die Binnendünen die Flussläufe zugedeckt. Die Warmzeit kam und die Flüsse mussten sich neue Wege suchen. Das hat zu den Schluchten geführt, die wir durchwanderten.

Vom Bahnhof in Feucht folgten wir der Beschilderung "Fränkischer Dünenweg". Zunächst kamen wir in das Gebiet des Lorenzer Reichwaldes mit dem idyllisch in die Landschaft eingebetteten Jägersee. Im Verlauf der Bauarbeiten der Autobahn A9 wurde hier Bausand abgebaut. Nach dem Ende der Nutzung lief die Grube mit Grund-wasser voll und wurde in den 1970ern renaturiert.

Etwas versteckt, zwischen hohen Bäumen erblickten wir auf unserem Weiterweg das Schloss Kugelhammer. Es war ein ehemaliger Eisenhammer, eine Schmiede und ein Sägewerk, angetrieben durch Wasserkraft vom wasserreichen Gauchsbach. Nach dem Bau des Ludwig-Donau-Main-Kanal wurde dem Gauchsbach das Wasser entzogen und vorbei war es mit dem Handwerk. Auf dem ehemaligen Treidelweg am Kanal, der auf Veranlassung König Ludwig-Maximilans gebaut wurde, erreichten wir das Waldgasthaus am Brückkanal. Eine Erfrischungspause war angesagt bevor wir uns auf den Weg in die wildromantische Schwarzachschlucht begaben. Bizarre Felsformationen begleiten uns auf diesem Weg.

Bald erreichten wir Schwarzenbruck. Das Petzsche Schloss, war einen Abstecher wert. Viele Besitzer hat es erlebt. Zuletzt war es im Besitz der Petz, eine der gerichtsfähigen Familien.

Nach 3 Stunden durch die abwechslungsreiche Landschaft "erstürmten" wir das Gasthaus Schwarzer Adler in Ochenbruck. Dank der vorbestellten Speisen kam auch das Essen bald auf den Tisch. Es war schmackhaft und auch große Portionen. Gut gestärkt zogen wir weiter durch das Schwarzachtal nach Burgthann. Durch eine wildromantische Sandsteinschlucht gelangten wir zur Sophienquelle. Sie ist eine der größten barocken Quelleinfassung nördlich der Alpen.

Aus dem dunklen Mischwald heraus kamen wir zu dem kleinen Ort Grünsberg. Wir warfen einen Blick in den Renaissance- Barock Ziergarten, genannt Himmelgarten. Heute ist dieser Garten ein Tierfriedhof. Gegenüber befindet sich das Schloss Grünsberg. Auch dieser Bau hat viele Besitzer erlebt. Die letzten Besitzer war die Familie Stromer, eines der ältesten und angesehensten Patriziergeschlechtern der Stadt Nürnberg. Sie ist heute noch im Besitz dieser Familie.

Vom Schloss führte uns der Weg etwas steiler hinunter auf den Grund einer Schlucht, die auch hier von der Schwarzach durchflossen wird. Wir erreichen Prackenfels und durch eine weitere Schlucht kommen wir auf einen Wiesenpfad, der uns in die Innenstadt von Altdorf führt.

Unsere "Schleckermäulchen" wurden von einem Eisgeschäft magisch angezogen, während ein anderen Teil sich bei Kaffee und Kuchen in einem Cafe niederließen.

Ein wunderschöner, erlebnis - und abwechslungsreicher Tag ging für 27 Querbeetler zu Ende.

 

Strecke ca. 24 km, Höhenmeter ca. 390 m           Bericht und Fotos: Udo