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Stefan U., der uns regelmäßig unter die Erde bringt, hatte die Idee eine Tour ins Kaisergebirge zu machen um dort die einzige Eishöhle Tirols zu besuchen und dies mit einer Etappe des Adlerweges zu verbinden. Leider konnte er den abgesprochenen Termin wegen Höherer Gewalt (Hochzeit mit seiner langjährigen Höhlenpartnerin) nicht wahrnehmen. Aber mit den Stichworten der geplanten Wanderung und Ankündigung in der Höhle waren wir in der Lage den Ausflug in das Kaisergebirge selbst zu planen und durchzuführen. Samstag in aller Frühe ging es in drei Stunden über fast leere Autobahnen zum Startpunkt der Wanderung bei Mariastein. 12 Querbeetler waren am Start und stiegen zum Almgasthof Buchacker, einer empfehlenswerten Unterkunft in der Nähe der Hund(s)alm . Nach Aufstieg und einer Suppe beim Buchacker war unser erstes Ziel natürlich die Eishöhle von der Stefan schwärmte. Der Besuch war ein ganz besonderes Erlebnis. Nicht nur 25 Grad Temperaturunterschied innerhalb weniger Sekunden, sondern die auch die Eisformationen die gute Führung und die Infos über die Höhle waren eindrucksvoll. Zurück von der Höhlenführung machten sich die meisten noch auf auf eine kleine bezw. längere Wanderung zu den nächstgelegenen Gipfeln. Nach einem guten und herzhaften Essen auf der Terrasse bei angenehmen Abendtemperaturen mit Blick ins Inntal genossen wir noch den Sternenhimmel mit Milchstrasse (die leider bei uns in der Lichtverschmutzung untergeht). Einige hatten auch noch einige Wünsche frei - einige Nachzügler der Sternschnuppenphase im August waren noch unterwegs. Nach einer angenehmen Nacht in bequemen Betten, einem ausgiebigen Frühstück (alles zu moderaten Preisen) ging es heute auf Rundtour auf den Kammweg, einen einsamen Höhenweg auf einem Teilstück des Adlerweges oberhalb des Inntals. Lust bekam man schon auf Adlerschwingen ins Inntal zu gleiten. Der Weg war anspruchsvoll - auf und ab vom Hundsalmjoch zum Köglhörndl mit leichter Drahtseileinlage. Am Ende des Höhenweges erwartete uns das Höhlensteinhaus zur Einkehr. Alle suchten ein schattiges Eckchen denn die Sonne meinte es an beiden Tagen recht gut mit uns. Anfangs führte uns der Weiterweg in steilen Kehren nach unten um dann entlang der Bergkette langsam abzufallen. Zwischenstation am Nachmittag war das Bärenbad, leider seit 5 Jahren nicht mehr bewirtschaftet, aber in jeden Fall ein schöner Rastplatz mit Kapelle und Brunnen. Hier konnten wir unseren Weg in der Höhe nochmals nachempfinden. Bald darauf erreichten unseren Parkplatz und in gut drei Stunden waren wir wieder in Erlangen. Eine insgesamt runde Tour die allen gefallen hat. Dank an Stefan für die Idee.
Unterwegs waren wir ca. 27 Km und ca. 2100 Hm.
Die Querbeethöhlenfans wünschen Jutta und Stefan alles erdenklich Gute für ihren gemeinsamen (weiteren Höhlen-)Weg. Und wir hoffen mit euch noch viele weitere Touren Untertage machen zu können.
Organisation/ Bilder und Bericht: Reiner
1. Tag: Eishöhle 2. Tag Adlerweg
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