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Querbeet in der Sächsischen Schweiz

vom 26.-30. Mai 2013

QB in  der Sächsischen Schweiz Mai 2013

Zum 2. Mal fuhr Querbeet in das Elbsandsteingebirge - der Sächsischen  Schweiz. Das Elbsandsteingebirge ist eine der schönsten und eindrucksvollsten Landschaften Deutschlands.  Leider spielte das Wetter diesmal nicht so mit. Hatten wir 2005 durchgängig schönes Wetter – es war etwa um die gleiche Zeit - so war es diesmal mehr als durchwachsen. Bei der Anfahrt durch den Frankenwald mischten sich sogar Schneeflocken in den Regen bei Temperaturen um 3 Grad.

 Aber trotz der widrigen Umstände waren es wieder recht abwechslungsreiche Wandertage.  Diesmal waren wir direkt an der Elbe in Rathen im historischen Rosengarten untergebracht. Von hier aus konnten wir alle Touren ohne Auto starten.  Die S-Bahn Station liegt genau gegenüber auf der anderen Elbseite. Eine Pendelfähre verbindet für einen geringen Obolus beide Seiten Rathens.

Eine der Höhepunkte - die Bastei -  liegt in Sichtweite direkt vor der Haustüre aber auch die Wanderung  zur mächtigen Festung Königstein und weiter über den Lilienstein mit der Felsbaude (guter Kuchen! ) und Rundum- Aussicht und zurück nach Rathen konnten  wir vom Quartier aus  machen.  Einer der Höhepunkte sollte die Rundtour über die Schrammsteine, Affensteine und dem Kleinen Winterberg  werden. Leider war dieser Tag – langfristig als einer schönsten prognostiziert – der regenreichste. Mit der S-Bahn ging es nach Bad Schandau und von dort über Ostrau in die steinerne Welt.  Ein schmales aber heftiges Regenband bewässerte ab Mittag dauerhaft das Elbtal. So  mussten wir unsere Route über die Heilige Stiege und den Heringsgrund vorzeitig abkürzen und in Schmilka unsere Wanderung beenden – etwas versüßt durch eine dortige Kaffeeeinkehr. Die Wege waren eindrucks - aber auch anspruchsvoll insbesondere wegen der  Nässe. Leider waren die typischen Aussichten auf die Tafelberge und Felstürme eingeschränkt.

Dagegen war die Tour in die Böhmische Schweiz überraschend vom Wetter  begünstigt. Während am Nachmittag ein heftiges Gewitter mit Starkregen über Rathen niederging, hörten wir nur das Donnergrollen. Für uns blieb es damit ein relativ sonniger Tag. Die Wanderung zum Prebischtor, dem größten Felsbogen in Europa mit der der Edmundsschlucht ist ein Klassiker und immer wieder ein Höhepunkt.

Am letzten Tag hatten wir vor  auf einer Runde den Pfaffenstein und Pabststein zu besteigen. Aufgrund der schlechten Vorhersage – wieder Regen im Lauf des Tages - disponierten wir kurzfristig um und starteten direkt von uns in Richtung Hohnstein, an der sehenswerten Gautschgrotte und hohen Felswänden vorbei nach Hohnstein mit seiner Burg und durch einen Felsspalt (Wolfsschlucht) hinauf auf den Hockstein. Diese Tour erwies sich als recht abwechslungsreich und war ein würdiger  Abschluss unseres Aufenthaltes. Nach einer späten Mittagseinkehr in Rathen kam der angekündigte Regen und wir fuhren nach Hause.  Erwähnenswert waren auch die überall prachtvoll blühenden Rhododendren  - aber auch die gute Verpflegung bei uns im Rosengarten. Ein üppiges Frühstücksbuffet und eine günstige Halbpension mit einer leckeren Auswahl  waren ein guter Start in den Morgen und ein angenehmer Ausklang des Tages.

Tourdaten :   17 Querbeetler waren  etwa 100 Km  zu Fuß unterwegs und erklommen dabei ca. 2600 Höhenmeter.

Organisation/ Bericht/ Bilder: Reiner