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Emsradtour

von der Quelle bis zur Mündung

vom 23.Juni-1. Juli 2013

Emsradtour 23.6.-1.7.13

Die Ems, der 5-größte Strom in Deutschland, war diesmal das Ziel von Querbeet. Nach der Spree, der Elbe, der Weser, der Lahn, der Mosel  waren wir damit am westlichsten Fluß Deutschlands.  Start war in Hövelhof. Unsere Route führte uns durch das Naturschutzgebiet  Steinhorster  Becken in die Fachwerkstädte Rietburg und Rheda-Wiedenbrück. Über  die westfälische Reitermetropole ging es in den Pilgerort Telgte mit seiner Pilgerkirche und seinen nicht zu verachtenden Cafehighlight. Lingen und Meppen haben sehenswerte Innenstädte und in Haren beginnt bereits maritimes Flair. Haren ist immerhin die 3.größte Reederstandort in Deutschland. Wer hätte das gewusst. Bekannt dagegen ist die Meyerwerft in Papenburg. Her werden riesige Kreuzfahrtschiffe gebaut. Leider ergab sich keine Besichtigung für uns, so dass wir die riesigen Ausmaße nur von außen erahnen konnten. Papenburg selbst ist aber auch eine Besichtigung wert.  Ostfriesland mit seinen unendlichen Weiten und Feldern wurde durchradelt. Der  rote Backsteincharme war überall präsent.  Die Stadt Leer ist fast ein Museum mit seinen unzerstörten Häusern und Gassen. Hier könnte man einige Tage verbringen.  Emden hatte erhebliche Schäden im Krieg zu verzeichnen. Aber auch hier lohnt sich die Stadt am Meer zu erwandern und eine Hafenrundfahrt zu machen. Das Sahnehäubchen unserer Tour war eine Tagesfahrt mit dem rasanten Katamaran  nach Borkum. Mit der farbigen Inselschmalspurbahn kamen wir dann direkt in den Inselort. Eine ausgiebige Strandwanderung, ein Fischessen am Mittag und eine Rast in den Dünen mit teilweise sogar blauen Himmel und angenehmen Temperaturen waren ein würdiger Abschluss unsere Radtour. Das beabsichtige Baden in der Nordsee fiel bei 14 Grad Wassertemperatur allerdings ins Wasser.

Insgesamt  hatten wir trotz nicht optimalen Wetterbedingungen auch Glück. Solange wir auf den Rädern unterwegs waren regnete es nicht. Meist hatten wir leichten Gegenwind, ein Tag sogar Rückenwind. Nur auf der allerdings kürzesten Etappe nach Emden blies uns der Wind recht heftig entgegen und wir hatten zusätzlich mit den Hinterlassenschaft der Schafe zu kämpfen.

Während der ganzen Tour hatten wir keine Panne und mussten auch keinen Platten flicken – und das bei ca. 400 Km.

Eine Premiere hatten wir auch. Ingrid durfte/ musste auf Anweisung des Zugpersonals die Notbremse ziehen.

Alle 12 Teilnehmer waren angetan von der Tour bis auf eine Ausnahme: die teilweise mangelhaften Transportmöglichkeit für Fahrräder besonders mit Start und Ziel Erlangen -ein Trauerspiel das im Widerspruch zu allen Beteuerungen der zuständigen Stellen von  umweltfreundlichen Reisen steht.

Organisation/ Bericht/ Bilder: Reiner