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Erlanger Hütte
7.-9. September 2010

Die Erlanger Hütte - der höchste Punkt Erlangens - war auch dieses Jahr wieder Ziel von Querbeet. Wir beschlossen recht kurzfristig unsere Hütte zu besuchen, Zum einen ist dieses Ziel immer wieder lohnenswert, zum anderen wollten wir sie auch etwas unterstützen. Bedingt durch einen Erdrutsch ist der Hauptaufstieg und Zufahrtsweg gesperrt. Die Zahl der Besucher und insbesondere der Tagesgäste ist dadurch stark zurückgegangen. Das schlechte Wetter der vergangenen Wochen kam außerdem dazu. Auch die Vorhersagen für unsere Tour waren nicht besonders gut. Dauerregen und Gewitter waren angesagt. Aber das hielt 19 Querbeetler nicht ab, sich auf den Weg zu machen und sie wurden belohnt. Der Aufstieg war ohne Regen über die Gesteigalm (bis dort mit dem Hüttentaxi) , von dort auf einen alten wieder hergerichteten Querweg zur Vorderen Leierstalalm. Nach einer kurzen Rast dort war es nicht mehr weit zum Materiallift, der unsere Rucksäcke die letzten 800 Meter nach oben beförderte. Leider kann der Lift nicht mehr zur Versorgung der Hütte wegen fehlender Zufahrt genutzt werden. Die Versorgung erfolgt aufwendig mit Hubschrauber.
Am nächsten Morgen konnten wie geplant unsere 2 großen Tagestouren durchführen. Stefan ging zu siebt auf den Fundusfeiler. Für einige war es der erste 3-Tausender (3079m) mit ca. 1300 Hm und knapp 9 Stunden. Reiner machte sich auf den Weg über den Wildgrat (2971m), den Gemeindekopf (2771m), weiter übers Lehnerjoch (2510m) zurück zur Erlanger Hütte. Eine stramme Tour mit ca. 1600 Hm und 10,5 Stunden. Es gab kurz mal einen leichten Regenschauer, aber sonst hielt sich das Wetter, es gab sogar auch sonnige Momente und teilweise gute Sicht. Drei kehrten allerdings auf dem Wildgrat um. Reste des Neuschnees der vergangenen Wochen erforderte besondere Vorsicht und Anstrengung. Hannes machte sich mit einer kleinen Gruppe ein Stück auf den Forchheimer Weg. Auf den Forchheimer Weg wollten wir auch am nächsten Tag (6 Gehstunden) zur Maisalm absteigen. Wir hatten vom Roppener Bürgermeiste die Genehmigung per Taxi von dort abgeholt zu werden zu können. Einige wollten auch in der Maisalm übernachten. Daraus wurde allerdings wegen des nächtlichen Schneefalls nicht, da einige Übergänge nicht mehr passierbar waren. So genossen wir den Abstieg bei winterlicher Stimmung auf den gleichen Weg wie wir gekommen waren. Stefan und Hannes fuhren noch weiter nach Südtirol mit einer längeren Wanderung am Timmelsjoch.
Auf der Hütte wurden wir wie üblich hervorragend von dem Christian und Anita betreut, erwähnenswert wieder der ausgezeichnete Steinbockbraten, aber auch alle anderen Gerichte sowie das Frühstücksbuffet. Da wir bis auf zwei weiter Gäste alleine waren, hatten wir viel Platz. Die Tour über den Forcheimer Weg werden wir auf jeden Fall nächstes Jahr nachholen.
Organisation /Bilder /Bericht: Reiner
Bilder Fundusfeiler: Klaus Bilder Timmelsjoch: Stefan Impressionen Ludger
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