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Forchheimer Weg
von der Erlanger Hütte über die Maisalm nach Roppen 7.-9. September 2011
Nachdem es im letzten Jahr nicht geklappt hat den Forchheimer Weg zu gehen - Neuschnee machte die Begehung unmöglich - haben wir es heuer exakt zum gleichen Datum wieder versucht. Die Aussichten waren zwar nicht ganz ideal, aber es war kein Dauerregen und schon gar nicht Schnee angesagt. Allerdings sollte es heftige Böen auf den Gipfeln geben. So machten sich 10 Querbeetler auf den Weg. Der Aufstieg erfolgte auf dem neuen (alten) Weg da die Zufahrt zur Leierstalam wegen eines Erdrutsches nicht mehr möglich ist. So sind einige steile Höhenmeter zusätzlich nötig. Empfangen wurden wir wie immer herzlich von Anita und Christian und natürlich auch bestens versorgt. Neben 2 Schweden waren wir die einzigen Gäste. Am 1. Tag gab es keinen Regen und auch der aktuelle örtliche Wetterbericht versprach sogar dass es trocken bleiben sollte. Wir starteten deshalb wohlgemut früh um den Tag und die Tour auf dem Forchheimer Weg zu genießen. Jedoch hielt sich das Wetter nicht an die örtlich Vorhersage. Nach 1 Stunde setzte leichter Regen ein der später noch durch einige heftige Schauer verstärkt wurde. Erst gegen Ende klarte es etwas auf und sogar die Sonne zeigte sich. Der heftige Wind mit teilweise orkanartigen Böen forderte all unsere Aufmerksamkeit um nicht vom Weg abzukommen oder auszurutschen. Der Weg selbst ist wunderschön mit immer wieder neuen Ausblicken ins Inntal und die Berge. Schade dass wir ihn nicht so genießen konnten. In jeden Fall ist die Richtung von der Erlanger Hütte nach Norden der entgegengesetzten Richtung vorzuziehen. Bei Sonnenschein und weniger Wind ist diese Tour eine schönsten Wege, sicher für einige von uns noch mal eine Option. Die Forchheimer Biwakschachtel nutzten einige um sich etwas aufzuwärmen und und zusätzliches anzuziehen. Der heftige Wind und die Feuchtigkeit kühlten uns doch ganz schön aus. Auf der Maisalm, die den letzten Tag noch offen hatte, übernachteten wir. Die Belegschaft bereitete sich auf den Almabtrieb vor. Der Schmuck für die Tiere wurde angefertigt. Die Alm und die Belegschaft, dass Lager und die angenehme Betreuung rundeten die Tour positiv ab und ließ die Anstrengung des Tages in einem positiven Licht erscheinen. Am nächsten Morgen ging es trocken hinab ins Tal und dann mit dem Bus zurück nach Umhausen wo unsere Autos standen.
Eine Anmerkung zur Gastronomie in Umhausen: Bevor wir zur Erlanger Hütte starteten wollten wir noch eine Kleinigkeit essen. Wir gingen zum Andreas Hofer direkt gegenüber vom Taxiunternehmen Scharfetter. Aber selten wurden wir so muffig und unfreundlich bedient wie dort. Entsprechend kehrten wir zum Abschluss nicht mehr dort sondern im Gasthof Krone ein - der Service, das Essen und das ganze Flair das Gegenteil. Wir waren begeistert. So kann Gastronomie auch sein. Ein empfehlenswertes Restaurant.
Die Wegnummer 911 , die immer wieder ins Blickfeld kam, erinnerte an das schreckliche Ereignis in New York vor 10 Jahren.
Tourdaten: 21 Km auf 1800m ab 2500m
Organisation/ Bilder/ Bericht: Reiner
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