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Naturpark Frankenhöhe

Tageswanderung bei Oberzenn am 3. Juni 2012

Titel2

Die Wettervorhersage für den 3. Juni sahen nicht sehr rosig aus. Aber dennoch machten sich 20 Querbeetler auf, um mit Udo den Naturpark Frankenhöhe auf einer Wanderung zu erkunden. Von Obernzenn ging es zunächst zur Fingalshöhle. Eine Höhle oder ein Steinbruch ? Auf jeden Fall ein bemerkenswerter Ort. Im 18. und 19. Jahrhundert zog es immer wieder adelige Gesellschaften aus Schloss Obernzenn hinaus an diesen Platz, um hier ihren Lustbarkeiten nachzugehen. Damals ließ man Namen (wie Seckendorf, Guttenberg, Truchseß) und Jahre in die Felswände hauen, die heute noch zu lesen sind - deshalb auch der Name die "sprechenden Felswände". Auf dem weiteren Weg durch das aufgelassene Truppenübungsgelände begann es zu regnen. Nun hieß es, sich wetterfest zu bekleiden, Regenschirm auf, und weiter ging es zur "Spinnerin"; ein Name für drei alte Martern, die dort im Wald stehen. Gegen 12:30 Uhr erreichten wir Oberdachstetten. In dem Bauereigasthof Haag wurden wir freundlich empfangen und mit schmackhaften Gerichten, die wir vorher bestellt hatten, verwöhnt. Nach dem Essen kam Reiner auf die Idee zur Verdauung einen kräftigen Schnaps zu bestellen. Der Wirt brachte auch einen, der es in sich hatte, ein Meerrettichschnaps. War der scharf. Selbst die Augen tränten. Nach der Mittagspause regnete es nicht mehr. Die Sonne schien teilweise, aber es war sehr schwül. Der weitere Wanderweg führte uns durch dichten Wald und über teilweise zugewachsene "Querbeetwege" nach Virnsberg. Hier befindet sich ein Schloss, dass zugleich eine Höhenburg und Wasserschloss ist. Eine Anlage, die flächenmäßig gleichzustellen ist mit der Kaiserburg in Nürnberg. Im Gasthaus "Zum Kreuz" stärkten wir uns mit Kaffee und schmackhaften Kuchen. Immer noch war es trocken und frohgelaunt zogen die Querbeetler weiter durch Wald und Flur in Richtung Obernzenn. Unterwegs meinte Reiner, dass ist ja ein Weg für Rehe, so zugewachsen war er. Es störten weder die hohen Brennnesseln, noch die stechenden Dornen von einigen Büschen. Doch kurz vor Obernzenn überraschte uns ein heftiger Regenguss. Rechtzeitig erreichten wir einen Maschinenunterstand, welcher uns Schutz vor dem heftigen Regen bot. Kurz danach, der Regen ließ nach, erreichten wir auch bald Obernzenn, unseren Ausgangspunkt. Wir versäumten aber nicht, noch zu dem "blauen und roten Schloss" zu gehen, Besitzungen der Fam. von Seckendorff. Trotz der Wetterbedingungen waren die Querbeet - Wanderer gut drauf, sie waren wir immer froh gelaunt und die Stimmung war einfach toll.
                                                                                      
Anmerkung von Reiner: Ein Besuch des Brauereigasthofes Haag in Oberdachstetten ist lohnenswert. Das Essen ist gut und reichlich. Die Speisekarte und Küche kreativ. Der Wirt ist kundenfreundlich, kennt sich in der Herstellung von scharfen Sachen bestens aus und hat zur guten QB-Stimmung beigetragen.


Streckenlänge ca. 27 km und knapp 600 Hm

Organisation/ Bericht: Udo      Bilder: Reiner