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Wanderung im nördlichen Frankenwald

am 6.April 2014

Frankenwald April 14

Eine kleine aber feine Querbeet- Gruppe von 6 Teilnehmern zog es an diesem Sonntag in den nördlichen Frankenwald. Bei schönstem Sonnenschein erreichten wir früh am Morgen Probstzella. Von hier ging es steil hinauf zur Thüringer Warte.

Hoch über Lauenstein steht auf dem Gipfel des 678 m hohen Ratzenberg, der Aussichtsturm "Thüringer Warte". Der 26,5 m hohe Turm steht kaum 200 m von der thüringisch-bayerischen Landesgrenze entfernt. Sie wurde durch ihre einmalige Lage unmittelbar an der ehe-maligen Zonengrenze zum Fenster nach Thüringen. Weit hinein ins "Grüne Herz Deutschlands" reicht der Blick von der in 700 m Höhe gelegenen Aussichtsplattform.

Auf dem Märchenpfad wanderten wir in Richtung Lauenstein, unser Mittagsziel. Auf diesem Pfad lernten wir die fantasiereiche Welt der Bäume, die geheimnisvolle Natur des Waldes und die sagenumwobenen Geschichten um die Burg Lauenstein kennen. An den Stationen  wiesen Tafeln auf Sagen und Märchen hin.

Nachdem wir uns im Gasthof zum Goldenen Löwen gut gestärkt hatten, stand die Besichtigung der Burg Lauenstein auf dem Programm. Fachkundig und kompetent erfuhren wir von einer jungen Führerin sehr viel Wissenswertes über die Geschichte der Burg Lauenstein. Die Burg ist eine mittelalterliche Höhenburg. Ursprünglich gehörte die Herrschaft Lauenstein zum Gebiet des Orlagaus. Nach der ersten Jahrtausendwende wurde das Gebiet an den Oberläu-fen der Saale (Nebenfluß Loquitz) durch Mönche des Benediktinernklosters Saalfeld kolonisiert. Die Burg Lauenstein stellte einen herrschaftlichen Mittelpunkt in dem damaligen Rodungsgebiet dar.

Über einen bewaldeten Hangweg erreichten wir die Confiserie Lauenstein, bekannt für höchste Trüffel-, Pralinen und Schokoladenkompetenz. Ein herrlicher Duft empfing uns bei Eintritt in den Verkaufsraum. Wir konnten natürlich nicht widerstehen und wir erstanden einige der Köstlichkeiten. Im angeschlossenen Cafe gab es noch duftenden Kaffee und leckeren Kuchen.

Gut gelaunt machten wir uns an die letzte Etappe, zum Bahnhof nach Probstzella. Dort mussten wir noch eine Stunden auf die Abfahrt des Zuges warten, aber dies ließen wir uns ganz entspannt über uns ergehen.

Organisation/ Bericht/ Bilder: Udo