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 Frankenweg vom 23. April – 26. April 2014

01 Frankenweg 2014

Dieses Mal stand der 5. Teil des Frankenweges von Altdorf nach Berching auf der Agenda.

Jürgen hatte alles bestens organisiert,  konnte aber wegen kürzlich erfolgter OP leider nicht teilnehmen. So übernahm ich die Führung der Wanderung und machte mich mit weiteren 5 Getreuen auf den Weg.

Die Fahrt nach Altdorf  wurde planmäßig mit der DB zurückgelegt. Wir gingen aber nicht direkt zum Startpunkt des Frankenweges, sondern legten einen Rundgang in Altdorf ein.

Dort hat es uns besonders die ehemalige Universität – heute Wichernhaus angetan und die Frage aufgeworfen, was wäre wohl aus Erlangen geworden, wäre nicht diese Universität 1806 aufgelöst worden.

Bei herrlichem Frühsommerwetter, das uns bis Samstag entgegen allen Wettervorhersagen begleitete, ging es in der 1. Etappe mit 11 km nach Sindlbach in der Oberpfalz.

Sindlbach liegt am Fränkischen Jakobsweg von Tillyschanz im Oberpfälzer Wald  nach Rothenburg o.T. und hat eine St. Jakob Kirche, die leider nicht geöffnet war. Dafür zog der St. Laurentius Brunnen, der von der MAN gefertigt wurde und auf der Weltausstellung 1878 in Paris stand, die Aufmerksamkeit auf sich.

Die 2. Etappe führte uns auf 18 km von Sindlbach nach Höhenberg, einem Ortsteil oberhalb Neumarkt gelegen. Der Weg führte uns über die Hochfläche des Oberpfälzer Juras mit schönen Fernblicken in die blühende Landschaft. Die Bildstöcke  mit den 3 Sichelweibern von Unterwall, die sich einer Sage nach beim Streit um ein Flecken Gras gegenseitig tödlich verletzten, brachte uns zum Staunen. Ein Höhepunkt vor dem Erreichen des Hotels in Höhenberg war der Aufstieg zur Burgruine Wolfstein. Diese Burg, die wahrscheinlich im 12. Jahrhundert begründet wurde, erlitt im Landshuter Erbfolgekrieg 1504 so schwere Beschädigungen, dass sie nie wieder aufgebaut wurde. Der Unterhalt der Ruine wird durch einen Verein gewährleistet.

Das Hotel in Höhenberg bot eine schöne Aussicht auf Neumarkt und Burgruine Wolfstein.

Jürgen hat es sich nicht nehmen lassen,  uns an diesem Abend zum Abendessen dort zu besuchen und uns alles Gute für die 33 km des nächsten Tages zu wünschen.

Die 3. Etappe mit den 33 km war dann doch eine kleine Herausforderung. Die konnte entweder gelaufen oder durch eine kurze Zugpassage auf 20 km eingedampft werden. Unterwegs wieder schöne Ausblicke auf die Juralandschaft, eine Katze, die uns von Winnberg bis Deining-Bahnhof begleitete. Im Gasthaus Sippl in Döllwang legten wir eine Pause ein, leider waren wir etwas zu früh da für die Schaschlikspiesse, die dort für 120 Gäste zubereitet wurden.

Auch an die große Anzahl an Windrädern, die auf der Jurahochfläche platziert sind hatte man sich gewöhnt, bevor uns ein Abstieg in das an der Sulz liegende Berching führte. Etwas müde von der langen Tour aber wieder durch die Dusche aufgefrischt, trafen uns noch auf einen Cappuccino am Marktplatz und genossen noch die letzten Sonnenstrahlen. In unserem Hotel Zum Dallmayr nahmen wir dann das Abendessen ein und beschlossen am nächsten Morgen zuerst mit dem Bus nach Beilngries zu fahren und von dort auf dem Altmühl Panoramaweg nach Kinding zum Bahnhof zu wandern.

Am nächsten Morgen ging es, nachdem wir per Bus in Beilngries Hafen gelandet waren und die  Orientierung gefunden hatten, auf die 4. Etappe mit 18 km nach Kinding. Zuerst ging es durch  Wald und Wiese hinauf nach Hirschberg mit dem gleichnamigen Bistumshaus Schloss Hirschberg. Dieses Schloss auf einem Bergrücken oberhalb Beilngries gelegen,  war ursprünglich eine Burg aus dem 12. Jhr., die dann im Laufe der Zeit zu einem Schloss im Rokoko Stil ausgebaut wurde. Besichtigungen finden nur Sonntags statt. Weiter führte die Wanderung durch einen lichten Buchenwald, der wenig Ausblick auf die Altmühl gewährte. Bei Pfraundorf ging es dann abwärts der Altmühl zu. Im Seerestaurant Kratzmühle legten wir eine Mittagspause ein bevor wir den Weg nach Kinding fortsetzten. Vom Bahnhof Kinding ging es dann mit dem RE  München-Nürnberg in 25 Minuten nach Nürnberg zurück von wo uns die S-Bahn nach Erlangen brachte.

 

4 Tage bei bestem Wanderwetter und guter Stimmung gingen zu Ende und bei der nächsten Etappe  wird Jürgen bestimmt wieder dabei sein.

 

Tourdaten: 81 Km und 1400 Hm auf und 1470 Hm ab

Organisation: Jürgen, Günther

Bilder: Günther, Ilse    Bericht: Günther