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Mit Jürgen auf dem Frankenweg

2. Etappe von Kronach nach Weismain, 27. – 29. September 2012

14_Blick vom Lucas Cranach turm ins weite Land

 

Am Donnerstag, 27.9., ging es mit der Bahn nach Kronach, wo uns vor dem Bahnhof schon unser „Special guide“ Heiner Reus erwartete. Heiner ist Kronacher und ein Freund unseres Gastes Bernhard aus Bundeswehrtagen. Er bot uns Abstellmöglichkeit für unsere Rucksäcke und dann ging es auf eine sehr kurzweilige, interessante Stadtführung mit viel Insider-Wissen geschmückt. So wanderten wir durch Kronach, stiegen zur Festung Rosenberg hinauf wo wir einen schönen Blick auf Kronach und das Umland genießen konnten.

Kulturell gut informiert ging es zu Ottos Bier- und Brotzeitstube, damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Die Wanderung führte uns, nun wieder durch unsere Rucksäcke beschwert, durch den Wald zum Lucas-Cranach-Turm, den wir alle erstiegen. Von ihm aus konnten wir weit in den Frankenwald blicken.

Nach nur 10 Kilometern erreichten wir unsere Tagesziel, den Ort Weißenbrunn im Leßbachtal. Weißenbrunn wird von 500 m hohen Bergen umrahmt, es ist bekannt als das „Bierdorf im Frankenwald“. Und so ließen wir uns am Abend das ein oder andere heimische Bier gut schmecken.

Am Freitag nahmen wir die etwa 16 km nach Kulmbach in Angriff. Über den „Flöhberg“ und die „Kirchleuser Platte“ ging es. Hier zeigt sich ein Wechsel im Gestein, die Kirchleuser Platte besteht aus Weißjura, vorher war es überwiegend saures Gestein und Urgestein. Über die Höhe ging es weiter zum 528 m hohen Patersberg. Sein Aussichtsturm heißt bezeichnenderweise „Schaudichum“ – was wir dann auch ausgiebig taten. Von dort oben konnten wir den Döbraberg und die Radspitze gut erkennen, die Höhen unserer Frühjahrstour. Im Osten sahen wir das Fichtelgebirge mit Schneeberg und Ochsenkopf und im Westen den Kardigast und den Görauer Anger oberhalb von Weismain. Uns zu Füßen lag schon unser Tagesziel Kulmbach, das wir nach einem längeren Abstieg erreichten.

In der „heimlichen Hauptstadt des Bieres“ wurde uns bei einer Stadtführung viel über Kulmbach und die Plassenburg erzählt. Die Burg, Kulmbachs Wahrzeichen, thront in prominenter Lage hoch über der Stadt.

Der Samstag führte uns am Zusammenfluss von Weißem und Rotem Main vorbei zur Hochfläche der Fränkischen Alb. Der Blick zurück zeigte noch einmal die mächtige Plassenburg und Kulmbach. Ein abwechslungsreicher Weg bergauf – bergab brachte uns hinauf auf den Görauer Anger direkt am Nordabfall der Alb mit herrlichem Blick nach Norden und Osten.  Die Albflächen luden im Sonnenschein zu einer langen Rast ein, ein rauer Wind ließ diese Idee jedoch rasch wieder vergessen. Schade. Also weiter nach Weismain mit seinen historischen Gebäuden in der Altstadt, dem Ende unserer 2. Etappe des Frankenwegs. Nach einer angenehmen Rast ging es von Burgkunstadt mit der Bahn zurück nach Erlangen.

 

Drei schöne Tage waren schon wieder zu Ende. Das Wetter hatte es gut mit uns gemeint und 2013 geht es weiter.

Tourdaten:

Gesamtlänge der Wanderung: 50 km

Aufstieg: 924 hm,  Abstieg: 853 hm

Organisation: Jürgen, Bericht: Gudrun, Bilder: Jürgen