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Frankenweg 3.Teil

10 Querbeetler machten sich unter der bewährten Führung von Jürgen am Mittwoch den 24. April bei herrlichen Wetter auf, den 3. Teil des Frankenweges zu bezwingen. Bestes Frühlingswetter (bis Freitag) und eine rundum „explodierende“ Natur mit unzähligen Grüntönen und herrlicher Blütenpracht machten aus der Tour einen Genuss.

Mit Bahn und Bus ging es nach Weismain. Wir stiegen zum Kordigast auf, einem alten Zeugenberg. Auf dem Hochplateau war es nicht weit bis zum höchsten Punkt und dem Gipfelkreuz (ca. 540 Meter über dem Meeresspiegel) mit großartigem Ausblick über das wunderschöne Obere Maintal. Abstieg zum nahe gelegenen Gasthaus „Steinerne Hochzeit“. Neben fränkischem Charme erlebten wir dort einen urigen Bauernhof mit Tiergarten, wunderschöner Lage und einer ausgezeichneten Brotzeit.

gestärkt ging es auf dem Frankenweg weiter durch das schöne Dorf Isling mit Tanzlinde bis zu unserem Tagesziel Klosterlangheim. Von der ehemals beeindruckenden Klosteranlage sind leider nur noch Teile erhalten, das Museum war bereits geschlossen, aber einige Tafeln veranschaulichten die frühere Dimension. Die gute und freundliche Bewirtung im Landgasthof Klosterhof war ein schöner Tagesabschluss.

Am zweiten Tag ging es nach Stublang. Wir wanderten auf dem Nothelferweg von Klosterlangheim nach Vierzehnheiligen. Hier wurden erst vor wenigen Tagen moderne Skulpturen aufgestellt und wir waren eine der ersten Wandergruppen die sie in Augenschein nahm. Ein netter Herr aus Lichtenfels fuhr hinter uns her und fragte nach unserer Meinung zu den neuen Skulpturen. Wir fanden sie alle sehr ansprechend. Er selbst auch – aber gewöhnungsbedürftig.

Weiter zum Plateau. Oben angekommen, ging es rechts auf einem Pfad zum Abbruch der Alb mit herrlichem Blick auf die unter uns liegende Basilika Vierzehnheiligen. Querbeet durch Bärlauchwald zu Kloster und Basilika Vierzehnheiligen. Nach einem ausgedehnten Besuch der Basilika war noch Zeit sich im Biergarten der Brauerei Trunk mit Weißwürsten und dem Nothelfertrunk für den Weiterweg zu stärken. Weiter zum Staffelberg, wo wir bei mittlerweile prächtigem Sommerwetter eine längere Rast einlegten und den Blick über die oberfränkische Landschaft schweifen ließen, meditierten und die Stille genossen. Nach einer weiteren Stunde Gehzeit erreichten wir von schönen Eindrücken erschöpft aber glücklich den Brauerei Gasthof Hennemann in Stublang wo wir bei vorwiegend gutem Essen und fränkischem Bier den Abend in geselliger Runde ausklingen ließen.

Am dritten Tag stand die Königsetappe dieser 4-Tagewanderung auf dem Programm. Wir gingen zurück zu „unserem“ Frankenweg, liefen vorbei an den Küpser Linden zum Schönstattzentrum „Marienberg“, welches zu Zeiten des Kalten Krieges eine Nato-Raketenbasis war. Unser Weg führte ständig am westliche Rand der fränkischen Schweiz entlang, mit vielen schöne Ausblicke ins Maintal, Haßberge und Richtung Bamberg. In Scheßlitz gab es für uns keine Übernachtung. Wir verließen kurz vor Burgellern den Frankenweg, wanderten nach Burglesau und folgten von dort dem westlichen Albrandweg zu unserem Tagesziel in Würgau, dem Brauerei-Gasthof Hartmann.
Nach einer kurzen aber informativen Brauereiführung konnten wir das sehr gute Bier der Brauerei Hartmann und schmackhafte Speisen genießen. In der Nacht kam dann Regen und Kälte und beendete damit erst mal den kurzen Versuch des Sommers sich zu etablieren.

Am vierten Tag zäumten wir das Pferd von hinten auf. Wir liefen – diesmal im Nieselregen – auf dem westlichen Albrandweg bis nach Zeckendorf, dann auf direktem Weg hinauf zum Gügel. Hier trafen wir wieder auf den Frankenweg, dem wir jetzt aber in umgekehrter Richtung, nämlich nordwärts, folgten. Im Gasthaus auf dem Gügel legten wir eine längere Rast ein um uns zu stärken und wieder aufzuwärmen. Es war doch empfindlich frisch geworden. Nach der Besichtigung der imposanten Kirche auf dem Gügel gings über die Giechburg hinunter nach Scheßlitz. Nach kurzer Besichtigung des sehenswerten Ortes überbrückten wir die Wartezeit auf den Bus nach Bamberg in einer gemütlichen Wirtschaft bei wiederum sehr gutem fränkischem Bier.

Es war wieder eine super Tour mit viel Spaß und guter Stimmung. Vielen Dank an Jürgen für die tolle Organisation.

Tourdaten: 56 Km und 1550 Hm auf und 1560 Hm ab

Bilder: Kurt    Bericht: Fritz