Querbeet-Freizeitgruppe DAV Sektion Erlangen

 

Sieben Querbeetler auf dem siebten Teilstück des Frankenwegs

Durch den Naturpark Altmühltal und am Rande des Fränkischen Seenlandes zum Ende des Frankenwegs


von Treuchtlingen nach Harburg

Frankenweg 7.Etappe April 2015

Nach einigem Hin-und-Her wegen des Bahnstreiks, haben wir es doch geschafft, mit der Bahn in Treuchtlingen anzukommen. Bei herrlichem Sonnenschein ging es fast 20 km immer wieder Hügel hinauf und Hügel hinunter durch herrliche Wälder mit viel Bärlauch. Die Buchenwälder boten uns mit ihrem frischen Grün im Sonnenschein pures Genusswandern. Am Abend hatten wir 450 Hm gesammelt bis wir in Meinheim ankamen.

Am zweiten Tag war unser Ziel Hechlingen am See. Der Sonnenschein hat sich an diesem Tag rar gemacht und es war viel kälter als am ersten Tag. Wieder bergauf / bergab durch Wiesen und Wald bis wir gegen Mittag das Schloss Spielberg erreichten. Zur Mittagseinkehr ging es den Berg hinab zum Gasthof Gentner – einem liebevoll renovierten Gasthaus, das für sein Ambiente ausgezeichnet wurde.
Wieder auf dem Berg schlenderten wir durch den Garten des Schlosses – heute im Besitz der Künstlerfamilie 'Ernst Steinacker, dessen Werke auf der Skulpturenwiese zu besichtigen waren. Wir hatten Glück: wegen Renovierungsarbeiten war diesmal auch der Schlosshof zugänglich, in dem weitere Werke Ernst Steinackers zu besichtigen waren.
Über die Höhen vorbei an der Burg Hohentrüdingen und nun auch wieder in der Sonne ging es zum Ziel in Hechling am See wo uns im Hotel Forelle die gebratenen Forellen sehr gut schmeckten, die dazu gereichten Kartoffeln viel weniger.

Am dritten Tag ging es wieder bei Sonnenschein weiter, am Hahnenkammsee entlang, den Hahnenkamm hinauf. Die Sonne schien, der See glitzerte im Licht und die grünen Hänge mit blühenden Bäumen waren dem Auge eine Lust. Wieder begleitete uns in den Wäldern ein teils geschlossener Bärlauchteppich, der bereits erste Blüten zeigte. An anderen Stellen waren es die Maiglöckchen – auch sie bereits mit ersten Blüten lockend. Schön sind beide – aber wehe dem, der die beiden Pflanzen nicht unterscheiden kann und statt Bärlauch das hochgiftige Maiglöckchen für den Salat pflückt ...
Unser Ziel war an diesem Tag Wemding, eine Stadt am Rande des Ries, wo sich ein Altstadtbummel wegen der schönen Giebel der Häuser lohnt. Das köstliche Frankenlamm auf dem Teller schmeckte auch den „Fastvegetariern“.

Am vierten Tag wanderten wir durch die Buchenwälder am Rande des Ries, die uns mit ihren frischen Laub und den vielen Blumen begeisterten bis auf die schwäbische Alb, wo uns das leuchtende Blau des Frühlingsenzians erfreute. Mit der gut erhaltenen Burg Harburg – weithin sichtbar auf einem Felssporn über der Stadt und der Wörnitz gelegen – endete nach 520 km für uns der Frankenweg, den wir vor 4 Jahren am Thüringer Wald begonnen hatten.

Jeweils im Frühjahr und im Herbst organisierte Jürgen eine viertägige Etappe auf dem Frankenweg (einmal kenntnisreich vertreten durch Günther). Keiner der Teilnehmer hat alle Etappen absolviert – aber jeder der einmal dabei war kam, falls möglich, gerne bei einer der nächsten Etappen wieder mit.

Organisation  Jürgen, Bericht Gudrun und Ilse, Bilder Günther, Hannes und Jürgen, 84 km, 1900 Hm