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Wanderung am 30.1.2010

Durch die Lande des ehemaligen Castelleschen Zwergenstaates
10 Querbeetler machten sich am Samstag auf zu einer Winterwanderung im Steigerwald. Es war ein recht anstrengender Weg, kaum Spuren im Schnee und auf den Höhen konnten wir den Schneewehen nicht ausweichen. Die gesamte Strecke hatte eine Länge von 17 km und dabei Steigungen mit insgesamt 426 m.
Castell liegt an den westlichen Ausläufen des Steigerwaldes. Der malerische Weinort schmiegt sich unterhalb des Schlossberges an den Hang, landschaftlich schön gelegen zwischen Weinbergen, Obstwiesen und Wald. Hier lassen sich 1200 Jahre Geschichte erleben. Castell, erstmals 816 urkundlich erwähnt, war der Mittelpunkt der bis 1806 reichsständischen Grafschaft Castell (Zwergstaat) und ist heute noch der Stammsitz der Fürsten zu Castell – Castell.
Durch den tiefen Schnee und bei sonnigem Wetter stapften wir durch tiefen Schnee zunächst zum Schellenberg und weiter zum Schlossberg. Über die Höhen des Steigerwaldes erreichten wir den 436 m hohen Friedrichsberg. Steil hinunter erreichten wir Abtswind, ein typisches fränkisches Dorf mit einem Ortskern mit prachtvollen Sandsteinhäusern und einer Kirchenburg. Berühmt sind die großen Abswinder Steinbrüche, aus welchen ein grauer leicht zu bearbeitender Sandstein gebrochen wird.
Die großen Statuen auf der Brücke zu Würzburg sind aus diesen Brüchen, ebenso die Residenz zu Würzburg, die Schlösser in Castell, u.s.w.
In Abtswind stärkten wir uns in einem gemütlichen Gasthaus mit gutem Essen. Der Weiterweg führte uns am Fuße der Weinberge entlang über Greuth nach Castell zurück. Teilweise fegte uns ein heftiger und kalter Wind um die Ohren.
Bilder/ Bericht/ Organisation: Udo
Ergänzende Stimmungsbilder: Kurt (nachfolgend)
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