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Spätherbst in den Haßbergen

Nebel, Nebel ..so der heutige Wandertag am 1.11.2011. Dies schreckte 33 Querbeetler nicht ab, durch den herbstlich gefärbten Wald der Haßberge zu wandern. Unsere 24 km lange Wanderung begann in dem kleinen, verschlafenen Ort Bramberg. Durch das stille Sulzenbachtal und über Königs- und Mönchsberg erreichten wir bald das kleine Fachwerkstädtchen Königsberg. Zunächst war die ehemalige, hoch über Königsberg thronende Reichsburg das Ziel. Hier erwartete die Querbeetler ein "Burgvogt" (Udo verkleidet), welcher uns einen kurzen Überblick über die Geschichte der Burg gab. Danach musste aber endlich der schon etwas knurrende Magen befriedigt werden. In dem Gasthaus "Herrenschenke" wurden wir trotz den vielen Gästen hervorragend und zügig bedient, dank unserer Vorbestellung der Speisen.
Nach dem stärkenden Essen wanderte die Gruppe froh gelaunt aus dem alten Stadttor hinaus nach Unfinden. Unfind - ein Ereigniswort, weil der Ort nicht gefunden, erst im letzten Augenblick sichtbar wurde. Von Unfinden ging es hinauf, an einem kleinen Weinberg vorbei, zur Urwiese - ein spannender Tummeilpatz für Botaniker.
Nach einer Weile tauchte im Nebel die Ruine Bramberg auf. Eine ehemalige Burg, die dem Schutz der über den Haßbergkamm verlaufende Hochstraße diente. Im Mittelalter, während des Deutschen Bauernkrieges, wurde sie beschädigt. Danach verfiel sie zusehends und zeigt sich heute als Ruine.
Bald war Bramberg erreicht, unser Ausgangspunkt des leider typisch novemberischen Wandertages. An den zufriedenen Gesichtern der Querbeetler zeigte sich aber keine Unzufriedenheit mit der Wanderung in den herbstlichen Haßbergen.
Die Beteiligung an der kleinen Tour von ca. 10 km war leider etwas dürftig. Aber das störte Christa und Hildegard nicht, bei ihrer Teilumrundung von Königsberg.
Organisation/ Bericht : Udo Bilder: Reiner
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