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Durchquerung der Hohen Tatra

6.-13. September 2014

Durchquerung Hohe Tatra mit Fedor 6.-13.9.14

 Reiner war mit Fedor vor über 10 Jahren schon 2-mal auf Radtour (mit Wanderungen) in der der Slowakei unterwegs. Da Fedor als Bergführer auch Bergtouren im Internet anbietet entstand die Idee eine eigene Querbeettour, die Durchquerung der Hohen Tatra zu unternehmen. Schnell fanden sich 12 Querbeetler die dabei sein wollten. Der Hinweis in der Beschreibung dass es sich um keine normale Hüttentour handelt hat uns nicht zurückgeschreckt. Ein Teilnehmer  konnte leider nicht mitkommen.

„Viele leichte aber auch härtere Klettersteige (Schwierigeitsstufe A, teils B), viele Höhenmeter, oft steil hinauf und steil hinunter, romantische Natur wechselnd mit der rauen Felsenwelt standen uns  laut Beschreibung bevor. Als Fedor unsere Geburtsdaten (für die Versicherung) sah zuckte er etwas - aber Reiner versicherte dass alle Teilnehmer schon Bergerfahrung haben. Dazu kam noch Susi aus Ellingen – jung und voller Energie.

 Die ursprünglichen sehr guten Wettervorhersagen kippten wie schon oft in diesem Sommer. Aber wir hatten trotzdem Wetterglück – die ersten wichtigen Klettertage waren weitestgehend trocken mit jeweils viel Sonnenschein am Morgen. So konnten wir die vorgesehen Touren und Aktivitäten fast alle durchführen.

Für alle wurden es sehr schöne aber auch recht anstrengende Tage die an unsere Grenzen gingen. Es war ein tolles Erlebnis mit der Unterstützung von Fedor und seines Sohnes dieses besondere kleinste Hochgebirge zu durchqueren, unzählige Klettersteigstellen zu überwinden, immer wieder neue Scharten zu durchsteigen und neue Ausblicke zu haben. Auch ein (den höchsten Berg Polens) oder zwei Gipfel zu erklimmen waren besondere Höhepunkte. Weitere Gipfel ließen die nachmittäglichen Wolken aber nicht zu. Laut Fedor  hat keine Gruppe in den letzten Jahren so viel geschafft wie wir. Die beiden gegenüberliegenden Gipfel am gleichen Tag  hatte schon lange keine Gruppe mehr gemeistert. Insbesondere dieser Gipfeltag erforderte 12 Stunden Geh-und Kletterzeit. Der Abstieg führte uns stundelang ohne Markierung durch hohes Blockgestein, so dass wir erst bei Einbruch der Dunkelheit ankamen.

Am Ende verbrachten wir noch 2 Tage in unserer Pension. Am vorletzten Abend  feierte eine große kroatische Gruppe mit Musik einen feuchtfröhlichen Abend mit Musik,  Gesang und Tanz.  Wir wurden voll integriert – ein würdiger Abschluss.

Am nächsten Tag stand noch die Eishöhle Dobsinska auf dem Programm und  nachmittags ging es ins Slowakische Paradies – einem sehr reizvollen Mittelgebirge ca. 60 Km entfernt mit seinen bekannten Schluchten. Diese sind mit unzähligen Leitern, Treppen und Tritte ausgestattet, die aber ebenfalls alle Aufmerksamkeit forderten und wahrscheinlich deutschen Sicherheitsansprüchen nicht genügen würden. Alle waren begeistert von diesem Schluchtenerlebnis.

Am letzten Abend wurden alle Teilnehmer von Fedor für ihre besondere Leistung der erfolgreichen Tatradurchquerung mit Urkunde ausgezeichnet. Da Fedor auch andere Aktivitäten wie u.a. Bootstouren auf der Donau anbietet ist können wir uns es vorstellen wieder mit ihm unterwegs zu sein.

Nochmals vielen Dank an Fedor und Samuel für das besondere Erlebnis – es wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Zur Statistik: In den 6 Tagen haben wir fast 6000 Hm und etwa 100 Km zurückgelegt.

Bilder und Bericht: Reiner            Durchführung: adventureslovakia