QUERBEET AKTIV  

  QUERBEET BEWEGT     

                                                                                    QUERBEET FREIZEIT

 

 

 

Hügellandtour

am 17.05.2014

 

18 Schnittlinger Loch   3

Die Spalter Hügellandtour wurde im Sept. 2013 als Qualitätsweg vom Deutschen Wanderverband mit nachfolgender Beschreibung zertifiziert.

Der Rundweg bietet eine abwechslungsreiche Wanderung durchs Spalter Hügelland, sehenswerte Schluchten und Naturdenkmäler vorbei an Burgen und Befestigungsanlagen. Es beeindrucken die Natur, wunderschöne Aussichten auf Hochflächen und schattige Täler, welche zum Verweilen einladen. Geprägt wird die Landschaft von dunklen Nadel-, hellen Misch- und lichten Kiefernwäldern, Kirschgärten, wo je nach Jahreszeit weiße Kirschblüten oder rote Kirschen leuchten und dem für die Region typischen Hopfenanbau.

So machten sich am Samstagmorgen trotz unsicheren Wettervorhersagen 11 Querbeetler auf den Weg nach Spalt, dass mittels Bahn und Bus nach 1,5 Stunden erreicht wurde.

Wir starteten den Weg an der Rezatbrücke und gewannen schnell an Höhe mit schönen Ausblicken auf Spalt und Schnittlingen mit den bekannten Aromahopfenfeldern. Der Weg führte uns dann zu dem ersten Naturdenkmal, dem Schnittlinger Loch, einem aus dem Sandstein heraus gewaschenes Loch,  in dem der Hazelbach entspringt. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg erreichten wir das nächste Naturdenkmal, die Schnittlinger Eiche. Dieser Baum ist ca. 450 Jahre alt und besticht mit einem kurzen, aber dicken Stamm und einer mächtigen Krone.

Der Weg führte uns durch Mischwald zu dem sogenannten Zigeunerloch einem höhlenartigen Aufschluss im Sandstein. Wahrscheinlich Zufluchtsort für die Bevölkerung im 30 jährigen Krieg und angeblich später genutzt von Gesindel und Zigeunern – daher der Name.

Bald kam Theilenberg in Sicht, dass wir von unseren Pilgerwanderungen „Nürnberg – Ulm“ kennen. Wir wanderten durch das Dorf und anschliessend direkt an der Burg Wernfels entlang hinunter in das Rezattal zur Spiegelmühle, wo wir im Gasthaus Blumenthal zum Mittagessen reserviert hatten. Nach dem Essen ging es über die Rezat hinauf zur Bärenburg, die als ebene Fläche noch zu vermuten ist. Dann weiter durch den Wald zu der Hochfläche bei Massendorf. Von dort hatte man einen schönen Blick bis in die Oberpfalz, bevor wir zu dem letzten Naturdenkmal der Massendorfer Schlucht hinabstiegen. Diese Schlucht, ebenfalls aus Sandstein, ist ca. 300 m lang und von einem kleinen Bach durchflossen. Bald hatten wir Spalt erreicht und legten noch eine wohl verdiente Pause in dem Cafe „Alte Backstubn“ ein, bevor uns Bus und Bahn nach Erlangen zurück brachten.

 

Tourdaten: Länge 22 Km und 700 Höhenmeter

Organisation: Günther

Bilder: Günther, Karl    Bericht: Günther