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Weinwanderung Iphofen und Schwanberg

mit Schlossparkführung und Musik

am 19. Oktober 2014

Weinwanderun Iphofen 1 Weinwanderung Iphofen 3 Weinwanderung Iphofen 2

 Für den 19. Oktober lud Reiner zu einer gemütlichen Weinwanderung ein. Ziel war Iphofen. Auf dem Schwanberg einer  markante Erhebung (474 Meter) des Steigerwalds war eine Schlossparkführung geplant. Ursprünglich wollten wir mit dem Zug anzureisen, aber da das Interesse  recht groß war  und die Verbindung und Zugkapazität relativ gering ist an einem Sonntagmorgen mit vielen Imponderabilien, entschlossen wir uns mit einem Bus zu fahren. Diese Entscheidung war im Nachhinein die einzig Richtige da genau für diesen Tag ein Zugstreik angesetzt wurde. Eine Woche vor der Fahrt kündigten fast alle Wettermodelle  für den Sonntag einen besonders schönen Herbsttag an. Aufgrund der Erfahrung der letzten Monate waren wir jedoch skeptisch ob diese Prognose auch zutrifft. Viele Vorhersagen erwiesen sich oft als Schall und Rauch -  und angesagte Hochdruckphasen blieben teilweise schon auch ganz aus. Aber wir hatten Glück und der dieser Sonntag hielt alles was vorausgesagt war -Sonnenschein pur, warme Temperaturen und kaum Morgennebel. Beste Voraussetzungen für einen QB-Tag. Nach den vielen QB-Regentagen in diesem Jahr  - ein gerechter Ausgleich. Der Folgetag war bereits wieder regenerisch!

46 Querbeetler erschienen - und mehr wollten dabei sein. Einige mussten leider kurzfristig u.a. krankheitsbedingt absagen. Zum Treffpunkt zur Busabfahrt  kamen viele mit dem Fahrrad – um auch vielleicht das eine oder andere Glas Wein (mehr) zu trinken zu können. Für QB ungewöhnlich spät startenden wir mit dem Bus erst kurz nach 9:00. Die Wanderung selbst war bewusst kurz geplant. Wir wollten den Tag intensiv erleben und uns Zeit lassen mit vielen kleinen Pausen für Blicke nach allen Seiten und Natur und Landschaft genießen. Aber auch die Geschmacksnerven sollten mit Wein und gutem Essen verwöhnt werden.

Nach einer Wanderung durch die Weinberge von Iphofen kamen wir vorbei an der Beckahanseiche, und  einer alten  unter Naturschutz stehenden  "Bildeiche" (mit Wallfahrerbild von 1896). Die Sonne meinte es sehr gut mit uns - so dass einige doch ins Schwitzen gerieten. Durch den Wald auf den Höhen erreichten wir den Friedwald, für den viele sehr starkes Interesse zeigten und sich dort informieren ließen.  Kurz  nach 13 Uhr erreichten wir den Schwanberg.  Im Café der evangelischen Communität Casteller Ring   legten wir eine kleine Pause ein. Im Anschluss daran begann schon die Führung durch den Schlosspark mit einigen Liedern des Iphofener Popchores “ad libitum”. Durch die verschieden Stationen des Parks führte uns die „Gartenfühererin“ Eva Gebhardt. Es war schön ihr zuzuhören. Sie erzählte uns von der  Geschichte des Parks mit  vielen Details und Hintergründe und – aber auch der Flora kam nicht zu kurz. Untermalt wurde das Ganze jeweils mit Einlagen des Chores an den unterschiedlichen Stationen.

Hadeloga im Schlosspark Schwanberg

Am Ende zeigte sie uns noch als Zugabe das wieder hergestellte  Alpinum  - ursprünglich war dies der Steinbruch für den Park und seinen Gebäuden. Dieser Gartenteil war komplett verwildert und kaum mehr erkennbar. In mühevoller Arbeit wurde er in den letzten Jahren wieder hergestellt.

2 Stunden vergingen wie im Fluge. Anschließend wanderten wir durch Wald und Weinberge zurück nach Iphofen. Wieder konnten wir den herrlichen Tag und die weiten Blicke über die Weinberge und die fränkische Landschaft genießen.

In dem hübschen Weinort Iphofen war unser Ziel die Goldenen Krone. Dort hatten wir genügend Platz für unseren großen QB-Haufen. Das Essen war vorbestellt. So hatten alle bald die notwendige Stärkung am Tisch. Alle waren zufrieden mit dem Service und der Küche. Die Zeit bis zur Abfahrt des Busses verbrachten wir in guter Stimmung mit Wein oder auch anderer flüssiger Unterlage. Manfred brachte seine kräftige Stimme zu Einsatz und unterhielt uns mit einigen Liedern.

Der Busfahrer brachte uns wieder  wohlbehalten nach Erlangen wo wir gegen 22 Uhr ankamen

Alles in allem war es ein besonderer Tag mit besonderen Randbedingungen.

 

Organisation/ Bilder und Bericht: Reiner

Ca. 15 Km und 400 Hm war der sportliche QB-Beitrag

 

Die Gartenfühererin  Eva Gebhardt gab jeden noch ein Zitat von Franz von Assisi mit auf dem Weg:

Wie oft ging ich in dem Wäldchen bei der Porziuncola spazieren /….) . ich genoss die Stille, wurde immer langsamer, blieb manchmal stehen, lehnte mich an einem  Baum, um der Sonne zwischen den Baumkronen zuzublinzeln. (…).

Wenn ich so allein in der Natur war, hat es mich immer wieder wie verwandelt. Ich summte mit den Bienen und pfiff mit den Vögeln. Oft ertappte ich selber, wie ich längere Zeit neben einem Baum stand und grundlos vor mich hinlächelte.