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Kirschblüte und Kirche

Wanderung um Kalchreuth am 21. April 2012

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31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch einige Gäste, beteiligten sich Ende April an einer Wanderung um Kalchreuth und einer Kirchenführung in der spätgotischen St. Andreaskirche. Es war eine heimatkundliche Wanderung mit herrlichen Aussichten in das schöne Frankenland, durch blühende Kirschgärten und dem kennenlernen einer Dorfkirche, die überreich mit Kunstwerken ausgestattet ist.

Die Wanderung begann am FCK-Sportheim und führte zum Felsenkeller, weiter ging es zu einigen Stationen eines Bodenlehrpfades und zur Stettenberger Schlucht. Nach einem kurzen Anstieg wurde der Mistelberg erreicht, dort wurde bis vor sieben Jahren Ton abgebaut und nach Spardorf zur Ziegelherstellung transportiert. Herrlich war der Blick auf die Städte Nürnberg und Fürth sowie auf den Moritzberg und die Fränkische Alb mit der Burg Hohenstein. Es folgte wieder ein kurzer Abstieg Richtung Heroldsberg ehe es dann wieder bergauf nach Käswasser weiterging. Nach einer kurzen Rast ging es auf dem Kalchreuther Panoramaweg weiter in Richtung Röckenhof. Jetzt waren auch die ersten großen Kirschgärten erreicht, die Bäume standen in herrlicher Blüte und weit ging der Blick hinab in das Schwabachtal und auf den Hetzles. Leider drängte etwas die Zeit sodass es auf dem Gräfenbergbahn-Wanderweg und durch Kalchreuth gleich in die St. Andreaskirche in der Ortsmitte weiterging.

Ernst Bayerlein, der seit vier Jahren in seinem Heimatort Kalchreuth Kirchen- und auch Ortsführungen durchführt, zeigte den Teilnehmern die Kunstschätze der Kirche, insbesondere den spätgotischen Hochaltar aus der Werkstatt des Nürnberger Meisters Michael Wohlgemut, das Sakramentshäuschen von Adam Kraft und die 12 Tonapostel aus dem 15. Jahrhundert. Die Kalchreuther Kirche ist so erhalten, wie sie vor 500 Jahren erbaut und von der Nürnberger Patrizierfamilie von Haller mit zahlreichen Kunstwerken ausgestattet wurde. Auf dem Kirschenlehrpfad ging es dann weiter und nach herrlichen Ausblicken, diesmal auf  Marloffstein und Erlangen, ging es zurück zum Sportheim.

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Die Wanderstrecke betrug etwa 12 km, die Gehzeit mit zahlreichen Pausen für Erläuterungen fünf Stunden.  Ideales Wetter ließen die Wanderung zu einem sehr schönen Erlebnis werden. Ein Teil der Wandergruppe besuchte dann noch den Felsenkeller zum gemeinsamen Abschluss und zur Stärkung.

Organisation und Führung: Ernst         Bildergalerie: Franz