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Kulturgeschichtliche Wanderung durch das Nürnberger Knoblauchsland

am Samstag. 8. September 2012

 

13 Teilnehmer/innen, darunter wieder einige Gäste, beteiligten sich an der kulturgeschichtlichen Wanderung durch das Knoblauchsland. Ausgangspunkt war Neunhof mit seinem ehemaligen Herrensitz  und dem Barockpark. Heiß brannte die Sonne herunter beim Weg durch die Felder, wo seit uralter Zeit überall Gemüse angebaut wird, bis zum Waldrand. Auf schattigen Wegen ging es dann weiter durch den Auwald zu einer jahrhundertealten Eiche und zum Irrhain. Der Irrhain war einst eine barocke Gartenanlage, die dem Pegenesischen Blumenorden in Nürnberg als Treffpunkt diente. Dieser Orden wurde bereits 1644 gegründet und besteht noch heute als Verein zur Pflege der deutschen Sprache und der Dichtkunst. 1681 erhielt der Orden das Irrhain-Areal zur immerwährenden Nutzung. Noch heute ist das Eingangstor erhalten, die Schlangenwege, uralte Bäume, eine Bühne und ein Ehrenhain mit Gedenksteinen. Nach einer Sanierung der alten Anlage dient das Gelände wieder dem Blumenorden und der Öffentlichkeit.

Weiter ging die Wanderung zur alten Wehrkirche St. Georg in Kraftshof. Nach einem Rundgang über den ehemaligen Kirchhof und eine Kirchenbesichtigung ging es durch den Ort, mit zahlreichen alten Bauernhäusern , zurück nach Neunhof. Dort war Kärwa  und am späten Nachmittag wurden  zwei Kärwabäume aufgestellt, die vorher von den Kärwaboum mit Musik und geschmückten Pferdegespannen eingeholt wurden.

Dauer der Wanderung etwa drei Stunden.

Organisation, Bilder und Bericht: Ernst B.

 

 

Blick auf Neunhof, im Vordergrund: Einige Teilnehmer nahmen als ouvenier aussortierte Persilie- und Schnittlauchtopfpflanzen mit

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Unter der alten Eiche

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Eingang zum Irrhain

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Gang über den alten Kirchhof der Wehrkirche zu Kraftshof

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 29 Meter lang war der Kärwabaum, der vor dem Gasthaus Forsthaus in Neunhof von den Kärwaboum aufgestellt wurde. Hernach waren noch Blasmusik  und  zum Abendessen  fränkische Bratwürste angesagt.

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