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Kyffhäuser Gebirge

28.-30. September 2014

Kyffhäuser Gebirge

Das Kyffhäuser Gebirge – das kleinste Mittelgebirge Deutschlands – den meisten unbekannt - war das Ziel von 10 Querbeetlern und einen Gast. Das Kyffhäuser liegt ziemlich in der Mitte Deutschlands, zwischen Erfurt und dem Harz – ca. 2 ½ Stunden Autofahrt – mit Zug aber etwas umständlich zu erreichen.

Der 1. Tag begann mit einem bodenständigen thüringischen Essen im Thüringer Hof in Bad Frankenhausen – dort blieben wir die 1. Nacht. Bad Frankenhausen ist ein nettes Städtchen am Rand des Kyffhäuser Gebirges mit allerlei Attraktivitäten, wie einer der schiefsten Kirchtürme, schiefer als der in Pisa und dem Monumentalgemälde von Werner Tübke im Panoramamuseum auf dem Schlachtberg oberhalb der Stadt. Weiter gibt es ein neues Solethermalbad, einen Kurgarten mit Schwimmbad und Klettersteig!!! (allerdings erst kurz vor der Vollendung).

In der Nähe finden sich viele weitere Attraktionen wie die 2.größte Gipshöhle der Welt, die Barbarossahöhle und das Kyffhäuser Denkmal auf dem Gelände der ehemaligen Reichsburg. Das Kyffhäuser ist mit seinen Buchenwäldern, Streuobstwiesen an seinen Rändern  ein herrliches Wandergebiet zu allen Jahreszeiten.

Am 1. Wandertag liefen wir bei schönen Sommerwetter auf einem Hangweg entlang mit fotogenen Ausblicken in die neblige Ebene, hinunter ging es über Steinthaleben an weiten Feldern vorbei wieder auf die Höhen des Kyffhäuser. Durch offene Felder, auf schönen Pfaden war das Ziel das Kyffhäuser Denkmal - das 2.größte Monumentaldenkmal nach dem Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig. Der Aufstieg auf das Denkmal  bot einen imposanten Rundblick. Übernachtet haben wir in der historischen Denkmalgaststätte etwas unterhalb – eine empfehlenswerte Bleibe. Jedes Zimmer wurde nach einem deutschen Kaiser benannt und ist individuell eingerichtet. Der Service war sehr angenehm und das Preis/-Leistungsverhältnis war (ist) sehr gut. Den Tag konnten wir auf der sonnigen Terrasse ausklingen lassen.

Nachts regnete es etwas – aber die Nacht war relativ warm und bald zeigte sich auch die Sonne wieder. Nach dem Abstieg in die Ebene war das Freilichtmuseum Königspfalz Tilleda unser nächstes Etappenziel. Die Rekonstruktionen auf dem Originalplatz waren eindrucksvoll und die Stunde dort verging wie im Flug. Anschließend wanderten wir wieder auf die Höhe mit weiten Blicken in die Landschaft. Bald war wieder unser Ausgangspunkt Frankenhausen erreicht.

Kurz nach Frankenhausen ließen wir uns auf der Rückfahrt in Oldisleben von der Schokoladentalermanufaktur Goethe verführen.

Vor der Dunkelheit waren wir wie geplant wieder zuhause.

Organisation/ Bericht/ Bilder: Reiner

Trotz der überschaubaren Größe des Kyffhäuser Gebirges waren wir etwas über 45 Km und 1000 Hm unterwegs.