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Fit for Pilgern 2013

Rundwanderung durch das Thüringisch-Fränkische Schiefergebirge

23. März 2013

auf der Ebene bei Lauenstein

Wie in den vergangenen  Jahren gab es am Samstag vor der traditionellen QB-Pilgerwanderung ein „Einlaufen“. In der Regel kommt bei dieser Wanderung der Frühling zum Zuge. Unsere Tour führte uns direkt zurück in den Winter.

Ludwigstadt erwartete uns recht winterlich mit Temperaturen unter Null. Wenigstens hielt sich der angekündigte eisige Wind aus dem Osten etwas zurück. Der Schnee war fest und ließ sich einigermaßen gut gehen aber doch etwas mehr Kraft verlangte. Von Ludwigsstadt aus ging es durch hohe Nadelwälder hinauf auf den Pechberg auf eine offene Hochfläche . Von der anderen Seite aus hatte  man bald einen wunderbaren Blick auf das ehemalige "Griffelmacherdorf" Ebersdorf,  in das die Wanderung nun hinein führte.

Hier gab es einen von uralten Bäumen umgebenen Tanzplatz mit einer traditionellen Tanzfläche aus gestampftem Lehm zu bestaunen. Einige Querbeetlerinnen konnten sich nicht zurückhalten und schwangen kurz mal das Tanzbein. Von Ebersdorf aus ging es steil hinauf, vorbei an ehemaligen Griffelschieferbrüchen und weiter durch die Natur bis Lauenstein.

Die Burg Lauenstein ist eine mittelalterliche Höhenburg, deren Schauräume mit Waffen, Rüstungen, antiken Möbeln und vielem mehr die "Burgromantik" wieder aufleben lassen. Für Querbeet gab es kurzfristig eine eigene Führung durch die alten Gemäuer. Eine winterlich angezogene Führerin zeigte uns die Burg. Bald war uns auch klar-  warum. Die Burg war ungeheizt und kam uns wesentlich kälter vor als es schon draußen war. Wir erfuhren aber viel aus vergangener Zeit und humorvolle Anmerkungen der Führerin ließ die Zeit jedoch schnell verstreichen.

Zum Mittagessen kehrten wir in den Goldenen Löwen ein den wir fast voll ausfüllten. Frisch gestärkt ging es jetzt steil hinab und langezogen wieder hinauf durch den Wald mit Ausblick zurück auf die Burg. Der Weg führte zum Weiler Spitzberg und auf freier Fläche hinunter nach Ludwigsstadt-Thünahof.  Auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt kamen wir an der ehemaligen Marienkapelle vorbei, einem bemerkenswerten Rundbau aus dem 15. Jahrhundert.

Unsere Wanderung endete wieder in Ludwigsstadt mit seinem alten Rathaus und dem historischen (menschenleeren) Marktplatz. Leider ist dort das gastronomische Angebot etwas dürftig, so dass es nur noch einen Kaffee in einem etwas dunklen Steakhaus gab. Aber nichtsdestotrotz und der frischen Temperaturen war es eine abwechslungsreiche ( spätwinterliche ) Wanderung und viele von uns meinten hier sollten wir noch mal wandern – bei etwas wärmeren Randbedingungen. Der Zug brachte uns auf direkten Weg wieder nach Erlangen.

 

Ca. 18 Km und ca. 750 Hm waren wir 21 Querbeetler unterwegs.

Organisation: Frank G.                                                      Bilder und  Bericht: Reiner