Querbeet-Freizeitgruppe DAV Sektion Erlangen
Querbeet-Neujahrswanderung 2015 Lichtenfels-Klosterlangheim

 

Traditionell beginnt das neue QB-Jahr in der Regel mit einer Neujahrswanderung am 6. Januar  (Heilige 3 Könige). Reiner lud Querbeet zu einer Wanderung am westlichen Rand der Fränkischen Alb und 66 kamen.  Das sind mehr als die Hälfte von Querbeet. Sie wurden mit einem außergewöhnlich schönen Tag belohnt.

Nachdem der Beginn des Jahres wettermäßig teilweise miserabel  war – gab es ein kurzes Zwischenhoch mit 2 schönen Tagen und vorangegangenen Schneefällen. Einen der beiden sonnigen Tage erwischten wir. Leichter Frost hatte den Boden etwas befestigt. Sich auflösender Morgennebel  und der Neuschnee trugen  zu einer besonderen Stimmung bei. Und je höher wir kamen umso winterlicher wurde es.

Ungewöhnlich spät für Querbeet starteten wir erst um  9:00 in Erlangen – ein Zugeständnis an die Langschläfer. Mit dem Zug ging es direkt nach Lichtenfels und von dort  aus quer durch die Stadt zum Ausgangspunkt unserer Wanderung (dem Lichtenfelser Altenheim – das wir keine Beachtung schenkten) hoch auf die fränkische Alb . Beim Bildstock der Moritzkapelle zeigte sich die Sonne. Lichtenfels lag noch im Nebel . Nach einer kurzen Rast ging es weiter zur Kammhöhe der Hohen Eller. Bald war der Viktor-von-Scheffel-Blick erreicht. Am Pavillon genossen wir diesen herrlichen Ausblick am Steilabfall des Albrandes  - ein einmalig schöner Aussichtspunkt mit Tiefblick ins neblige Maintal sowie auf das fränkische Dreigestirn Vierzehnheiligen, Staffelberg und Kloster Banz welches aus dem Nebel  lugte.   Nächster Wegpunkt war das „Weiße Kreuz“. Von dort führte  ein schöner, kleiner  verschneiter Waldpfad direkt am Waldrand entlang mit winterlichen Blicken auf das freie Feld. Querbeet ging es weiter auf direkten Weg über weite verschneite Flächen nach Oberlangheim zum Dorfgasthaus Zum Löwen. Dort kamen wir alle unter – 2 Wirtshausräume waren für uns reserviert. Das vorbestellte Essen war gut und reichlich, der Service ausgesprochen freundlich (Familienbetrieb). Innerhalb einer guten Stunde waren alle Querbeetler bestens versorgt.

Nach der Stärkung wanderten wir weiter  am Waldrand entlang mit schönem Blick ins Leuchsental, rechts war der Kordigast zu erkennen. Unser nächstes Ziel war nach etwa 2 Kilometern Klosterlangheim, ein geschichtsträchtiger Ort. Der bekannteste Abt dieses einstigen Klosters ist Mauritius Knauer. Er hat den berühmten Hundertjährigen Kalender erfunden. Leider ist der größte Teil des Klosters zerstört. Aber die noch bestehenden Gebäude lassen die Größe und Pracht des Klosters noch erahnen.

Am Waldrand entlang mit schönem Blick zurück in den Leuchsengrund haben wir bald wieder Lichtenfels erreicht. Dort  wartete  für uns schon das Korbstadtcafe am Marktplatz. Fast alle ließen diesen schönen Querbeetstart bei Kaffee und Kuchen oder einem Bier  ausklingen. Durch das noch weihnachtliche Lichtenfels  führte uns der Weg in wenigen Minuten zum Bahnhof und in Lichtenfels kehrte wieder Ruhe ein.

Einige hatten Bedenken wegen der ungewöhnlich hohen Teilnehmerzahl.  Aber alle waren am Ende begeistert.  Alles hat gepasst.  Exakt wie geplant ohne Stress aber auch ohne Verzögerungen waren wir überall in der Zeit.  Aufgrund der Menge  der Querbeetler  war nur ein Durchschnitt von 3,5 Km/Std geplant – dieser aber auch realisiert.

Dank an Kurt der die ganze Zeit als Letzter dafür gesorgt hat dass keiner verloren ging.

An Kilometer kamen mit einigen kleinen „Schlenkern“ 18,5 Km  und ca. 450 Höhenmeter  zusammen.

Alles in allem ein toller Start für Querbeet.

Organisation/ Bericht und Bilder: Reiner