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Sambabfestival
in Coburg

Sechs Querbeetler machten sich per Rad am Samstag, den 10. Juli auf, um den brasilianischen Flair in Coburg mitzuerleben. Wir starteten bei brasilianischer Hitze früh um acht mit dem RE nach Bamberg. Die 50 Kilometer durch den Itzgrund, ohne nennenswerte Steigungen, waren gegen Mittag gut geschafft. Schon auf unserem Fahrradparkplatz begrüßte uns die erste Trommlergruppe und machte uns Appetit auf mehr. Wir steuerten umgehend den Biergarten beim Schlossplatz an, Die leckeren Coburger Bratwürsten mit einer kühlen Apfelschorle bzw einem noch kühleren Weißbier waren erstmal dringend von Nöten. Doch von wegen gemütlicher Biergartenbesuch! Dort ging’s auf der Bühne gleich richtig zur Sache. Nicht nur die Trommler heizten uns kräftig ein, auch die Sambatänzerinnen sorgten für Hitzewallungen besonders bei den Männern. So gestärkt ließen wir uns von den Rhythmen der vielen spielenden Gruppen in der Stadt anlocken. Mal war’s richtig klasse und wir wippten mit den vielen Zuschauern angeregt mit, mal war’s nur laut, doch immer kurzweilig und lustig. Richtig gut fand ich die letzte Gruppe, der wir zuhörten. Hier waren auch Behinderte mit dabei, die solchen Spaß an der Sache hatten, dass wir uns deren Charme und Lebensfreude nicht entziehen konnten. Es war schön zu sehen, wie das Sambaspielen das Selbstbewusstsein dieser Menschen stärkt. Der Beifall der Zuhörer freute sie sichtlich und sorgte für ein tolles Erfolgserlebnis.
Um 17.00 Uhr ging unser RE ohne Verspätung und Klimaanlagenausfall zurück nach Erlangen. Ein Samstag der besonderen Art, der durchaus nächstes Jahr wiederholt werden kann.
Organisation und Bericht: Elisabeth Bilder: Margit
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