QUERBEET AKTIV

  QUERBEET BEWEGT

                                                                                    QUERBEET FREIZEIT

 

 

 

 

Wanderung in der Umgebung von Rothenburg ob der Tauber

zum Reinhardsberg und durch das Schandtaubertal

am 19. Januar 2014

Rothenburg

In Rothenburg erwartete uns, 19 Querbeetler, nebeliges Wetter, der sich gegen Mittag aber langsam auflöste. Sogar die Sonne lugte nebelverhangen hervor. Vom Parkplatz wanderten wir hinunter in das romantische Taubertal. Von hier schlängelte sich unser Weg in Richtung Reinhardsberg. Orte wie Wasenmühle, Bockenfeld und Lohr lagen an unserem Weg. Nach etwa 3 Stunden erreichten wir Bettenfeld, ein schmucker Ort, geschützt gelegen in einer Senke. Hier im Gasthaus "Zum Rappen" wurden wir von der Fam. Hahn bestens versorgt. Das Essen war schmackhaft und gut.

Wir sind nun im Tal der Schandtauber. Der Name ist abgeleitet vom altdeutschen "Schantauber" und bedeutet soviel wie "kurze Tauber". Hier in Bettenfeld tritt der Fluss aus einer Höhle aus, die Schandtauberhöhle. Es ist eine Muschelkalkhöhle, die größte in Süddeutschland. Frohgelaunt und gestärkt wandern wir nach der Pause hinein in das romantisch ausgeprägte Schndtaubertal. Die Schandtauber hat ein starkes Gefälle. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass sich hier in früherer Zeit Mühlen angesiedelt hatten, sieben an der Zahl.

Auf gutem Weg erreichten wir zunächst die Obermühle. Die weiteren Mühlen wie die Mittelmühle, Hollermühle und die Hammerschmiede waren die nächsten Ziele. Der nun schmale Weg führte und immer am Fluss entlang, mal unten und mal steil am Hang verlaufend. Kaum verunreinigt ist die Schandtauber, daher tummeln sich Forellen, Mühlkoppen und Steinkrebse in dem Wasser.

Auf unserem Weiterweg passierten wir die Schmelzmühle, hier vereinigt sich die Schandtauber mit der Tauber. Wir wandern nun ein kurzes Stück durch das Taubertal und kommen am Ortsteil Wildbad vorbei. Wildbad ist eine großangelegte ehemalige Kuranlage und wird heute von der evangelischen Landeskirche Bayern zu Tagungs-zwecken genutzt.

Auf einem schmalen Hangweg geht es weiter in Richtung Rothenburg. Plötzlich stehen wir vor einer grandiosen Kulisse - im Vordergrund die wuchtige steinerne Brücke und dahinter stolz aufragend die Türme von Rothenburg.

Durch das Kobozellertor treten wir in die Stadt ein. Nach einem kleinen Rundgang erwartet uns in der Weinstube "Alter Keller" der schon lang ersehnte köstliche Kaffee und Kuchen.

Ein erlebnisreicher Tag, nach einer ca. 21 km langen Wanderung, ging zu Ende. 

Organisation/Bericht: Udo        Bilder: Ludger