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Sommerwanderung

001Eine Juralandschaft erzählt

Für den 21. Juli lud Reiner kurzfristig zu einer Tageswanderung, einer Sommerwanderung, bei Neukirchen b. SU-Ro ein. Die Wetteraussichten waren gar nicht sommerlich, kühle Temperaturen , Regen, Regenschauer und sogar Gewitter waren angesagt. Trotzdem kamen 29 Querbeetler einschl. 3 Gästen  und wurden mit einer abwechslungsreichen Wanderung belohnt. Reiner prognostizierte “ kaum Regen ” und es kaum auch so - bzw. noch besser. Es regnete nur 2 mal und und zwar während wir beim Essen und das 2. mal während der Kaffeepause waren.

Die Tour war eine bestens von der Stadt Neukirchen ausgearbeitete Strecke, gut ausgeschildert, mit vielen Hinweistafeln und interessanten Orten.

Von Neukirchen ging es erst zu dem alten kleinen Dorf Grasberg mit seinem Dorfweiher und alten Bauernhäusern, weiter durch Wiesen und Wald und Dolinen vorbei zum Dorf Mittelreinbach mit vielen idyllischen Ansichten und einer freien Heckenlandschaft nach Steinbach. Die Sonne lachte sommerlich vom Himmel. Die Wolkenberge wurden allerdings immer mächtiger. Steinbach war der nördlichste Punkt unserer Wanderung. Hier entspringt der Steinbach mit seiner kräftig sprudelten Quelle - ungewöhnlich für diese trockene Karstlandschaft. Die uralten Kallmünzer Steine am Wegesrand aus der Eiszeit sind ebenfalls sehenswert. In Obereichenbach sind noch Reste der der alten Mühlenkultur zu sehen. Pünktlich waren wir zur Mittagszeit in Holnstein mit seinem Schloß und der Schloßbrauerei und seinem empfehlenswerten Bier.

Im Weißen Roß kann man dieses auch probieren. Dort wurden wir ohne Vorbestellung schnell und zügig bewirtet. Der Service aber auch das Essen war ausgesprochen gut und die Portionen reichlich. Empfehlenswert! Wir waren fertig, der Regen auch. Auf dem weiteren Weg kamen wir an Stellen vorbei, an denen das “Neukirchener Gelb” einen begehrter Rohstoff gewonnen wurde. Kleine Hügel zeugen noch davon. Rechtzeitig vor dem 2. Regenguß erreichten wir die Waldlust wo wir schon mit frisch selbst gebackenen Kuchen erwartet wurden. Nach Kaffeepause und Regen führte uns der Weg weiter durch einen saftig grünen Buchenmischwald über den Höhenrücken zu einer Lichtung. Dort wächst die weltweit einmalige endemische Mehlbeere. Ein herrlicher Gipfelblick und die Reste der Burg Hartenstein waren ein richtiger Abschlusshöhepunkt. Einige stiegen noch kurz zum Windloch hoch. Ein angenehmer Wiesenweg brachte uns direkt zum Bahnhof von Neukirchen. Ohne Verzögerung erreichten wir mit der Bahn wieder Erlangen. Alles im Allem war es eine geruhsame “Sommerwanderung” mit vielen Eindrücken.

Wegstrecke ca. 17 Km Hm ca. 350

Organisation, Bilder und Bericht: Reiner Ergänzende Bilder: Frank G.