QUERBEET AKTIV  

  QUERBEET BEWEGT     

                                                                                    QUERBEET FREIZEIT

 

 

 

Naturschutzgebiete und geplanter Nationalpark Steigerwald

Exkursion in die schützenswertesten Buchenwälder in Europa am 11. Oktober 2014

Steigerwald 1 Steigerwald 2 Steigerwald 3 Steigerwald 4

Dr. Peter Titze entführte uns mit seinem Fachwissen in den Steigerwald. In Ebrach angekommen wurden wir mit der Geologie unserer Heimat vertraut gemacht – es kam so manche Erinnerung an die Heimatkunde in der Volksschule auf. Die Abhängigkeit der Vegetation von der jeweiligen Bodenbeschaffenheit – und natürlich auch über unsere wichtigsten Bäume den Buchen. Ohne Zutun des Menschen wäre die Buche die vorherrschende Baumart bei uns.

Themen waren:

  • Der Geologische Grundlage, Gesteinsaufbau der Landschaft, Lage im Süddeutschen Schichtstufenland
  • Ansprüche unserer Baumarten an den Standort, insbesondere Ökogramm der Buche und Eichen
  • Heimisches Holz als nachwachsender Rohstoff, ein Beitrag zum Klimawandel. Schutz trotz Nutzung. Das regionale Naturschutzkonzept des staatlichen Forstbetriebs Ebrach

 Nach der Vermittlung dieses  Basiswissen durchwanderten wir in der Nähe den Metusalemweges  mit vielen mächtigen Buchen aber anderen Bäumen wie den Spitzahorn. Die Buchen – für uns alt – aber für diese Bäume ein sehr jugendliches Alter - von etwa 200 Jahren. Bis 800 Jahre können sie alt werden. Nach einer kurzen QB-Einlage wanderten wir im Tälchen des Handthaler Grabens über das Naturwald-Reservat Waldhaus zum neuen Steigerwald-Zentrum des Ministeriums für Landwirtschaft und Forsten. Dieses  Zentrum ist erst seit einigen Wochen eröffnet. Hier gab es viele Einblicke zum Thema Wald und Bäume - sehr anschaulich dargestellt.  Ein lohnenswertes Ziel. Anmerkung Reiner: Leider gab es zum Kaffee (an diesem Tag) keinen Kuchen ;-( .

Über das Dörfchen Handthal stiegen wir steil hinauf auf dem höchsten Weinberg Deutschlands zur Ruine Stollberg (443 m) und erfuhren so von  der spezifische Flora von Burgruinen.  Direkt unterhalb kehrten wir danach noch in der Weingaststätte Stollberg ein und stärkten uns mit einem späten Mittag - bzw. frühen Abendessen. Service und Essen waren sehr gut. Inzwischen kam die Abendsonne  noch hervor und legte einen warmen Schein auf die fränkische Weinlandschaft.

Fränkische Weinberge

Auf dem Rückweg passten wir nicht auf und bogen falsch ab, was wir allerdings erst später bemerkten. Die angezeigten Wanderziele waren uns unbekannt. Aber mit GPS-Hilfe von Kurt erreichten wir wenn auch etwas verspätet wieder den Hauptweg und damit gegen 20 Uhr bei voller Dunkelheit unsere Autos.  Der nächtliche Teil der Wanderung hatte jedoch auch seinen Reiz

Damit endete ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Tag. Dank an Dr. P.Titze.

Trotz vieler Informationspausen kamen wir auf über 16 Km bei ca. 400 Hm

Bericht und Bilder: Reiner