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Winterfreuden im Tannheimer Tal

12.2. bis 18.2.2014

QB imTannheimer Tal

Viele Querbeetler waren doch sehr skeptisch bei der Anreise am 12. Februar 2014 ins Tannheimer Tal, ob auch genug Schnee zu erwarten sei. Aber, welche Überraschung, im Tal lag Schnee, zwar nicht so viel wie sonst die Jahre, aber alle Loipen waren gespurt, es war eine richtige Winterlandschaft.

Das Tannheimer Tal ist ein etwa 1100 Meter hoch gelegenes Hochtal in den Tannheimer Bergen, die ein Teil der Allgäuer Alpen in Österreich im Bundesland Tirol (Bezirk Reutte) sind.

Übernachtet haben wir, 21 Querbeetler, im Haldenseehaus der DAV-Sektion Hohen-staufen. Sehr schön gelegen in unmittelbarer Nähe zur Loipe und Skipiste, eindrucksvoll umgeben von Krinnenspitze, Gimpel, Hahnekamm und Gaichtspitze. Freundlich und herzlich wurden wir von der liebenswerten Hüttenwirtin Tamara Maletschek empfangen. Nach der Veteilung der Betten und Auspacken der Koffer und Taschen gab es im gemütlichen Aufenthaltsraum zunächst mal Kaffee und Kuchen, den Christa gebacken und mitgebracht hatte. Einige aber ließen es sich nicht nehmen schon einmal die Loipe auszuprobieren.

Am nächsten Tag widmeten wir uns dem Skilanglauf. Es zeigte sich bald, dass eine Aufteilung in mehrere Gruppen sinnvoll war. Es gab schnelle, mittlere und Läuferinnen und Läufer, die es nicht so sportlich haben wollten. Aber alle sind auf ihre Kosten gekommen und hatten ihre Freude und Spaß dabei.

Das Tannheimer Tal in Tirol besitzt mit einem 140 Kilometer langen Loipennetz und dem Höhenunterschied von maximal 50 Metern optimale Skilanglauf-Bedingungen. Die Strecken eignen sich sowohl für den klassischen Stil als auch zum Skaten. Zu den attraktivsten Loipenrundkursen im Tal gehört die leichte bis mittelschwere Route durch das Naturschutzgebiet Vilsalpsee. Verschneite Wipfel, winterliche Stille und ein herrliches Bergpanorama machten diese rund 12 Kilometer lange Tour für uns zu einem unvergesslichen Naturerlebnis. Besonders schön für den Skilanglauf war zudem die Loipe über den zugefrorenen Haldensee.

Auch die Abfahrtshänge wurden von einigen Querbeetlern genutzt. 2 Achter-Gondelbahnen, 4 Sesselbahnen und weitere 13 Schlepplifte und 37 Pistenkilometern, vom flachen Anfängerhang bis hin zur anspruchsvollen FIS-Abfahrt, stehen den Alpinskifahrern zur Verfügung.

Zu unseren Aktivitäten gehörten auch Wanderungen auf den geräumten Wegen. Unterwegs luden gemütliche Hütten zur Einkehr ein.  Eine sehr schöne Wanderung erlebte Querbeet zum 1300 m hoch gelegenen Gasthaus Adlerhorst. Die Besonderheit war hier, dass wir erst gegen 17:00 Uhr aufbrachen. Im Dämmerlicht erreichten wir das Gast-haus, welches für uns seine Öffnungszeiten verlängert hatte. Nach einem schmack-haften Essen, es war schon dunkel, erwarben wir im Gasthaus Fackeln, die angezündet, unseren Abstieg nach Nesselwängle romantisch beleuchteten.

Auch das Schneeschuhwandern kam nicht zu kurz. An einem sonnigen Tag machten wir uns auf zur 1530 m hoch gelegenen Krinnenalpe. Dann führte uns der Weg auf eine Höhe von 1700 m. Der dort beginnende Panoramaweg zog sich mit toller Aussicht abwärts nach Nesselwängle zurück.

Querbeet entdeckte auch eine neue Disziplin, das Eisstockschießen. Viele hatten es noch nicht gemacht und waren ganz gespannt, was sie da erawrtete. Aber alle waren begeistert von dieser faszinierenden Sportart. Daher wurde auf Wunsch ein weiterer Abend für das Eisstockschießen vereinbart.

Noch etwas zum Haldenseehaus. Dieses Haus wird nicht bewirtschaftet. Das Frühstück haben wir selbst zubereitet. Den Einkauf dafür erledigte Christa in altbewährter Form. Dafür sagen alle Querbeetler ganz herzlichen Dank. Auch der Abwasch war kein Problem, alle packten kräftig mit an. Untergebracht waren wir in Zimmern mit Stockbetten und Bettenlagern. Sehr großzügig war der Platz, z. B. 4 Personen in einem 8-Bettenlager. Das Haldenseehaus besteht aus einem Neu- und Altbau. Wir waren im Altbau untergebracht, aber sehr sauber und gepflegt, vor allen Dingen die Duschanlagen. Eine großzügige Küche und ein großer Aufenthaltsraum konnten wir ganz für uns alleine nutzen. Ausreichende Getränke in jeglicher Form standen gegen Kauf zur Verfügung.

Abends besuchten wir die umliegenden Gasthäuser. In all diesen Häusern war das Essen schmackhaft und gut.

Positiv anzumerken ist der Busverkehr im Tal. Mit der Gästekarte konnten wir kostenlos uns im Tannheimer Tal hin- und herbewegen.

Es hat allen so gut gefallen, so dass beschlossen wurde, im nächsten Jahr wieder Winterfreuden im Tannheimer Tal genießen zu wollen. Eine Reservierung wurde bereits vorgenommen.

Organisation/ Bericht: Udo    Bilder: Udo/ Kurt