QUERBEET AKTIV  

  QUERBEET BEWEGT     

                                                                                    QUERBEET FREIZEIT

 

 

Wanderung auf dem Geoweg Urdonautal

mit Begehung des Jägersteiges

am 21. September 2014

 

Etwas skeptisch fuhren 14 Querbeetler mit dem Zug wegen der ungewissen Wetterlage nach Dollnstein. Dort angekommen sah es gar nicht schlecht aus, es war trocken, sogar die Sonne lugte aus den Wolken hervor und geisterhafte Nebelschwaden zogen über das Land.

Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg. Zunächst führte uns der Weg hoch oben über das Wellheimer Trockental über die Trockenhänge mit Magerrasen und Wacholderheiden, vorbei an schroffen Felspartien.

Das Wellheimer Trockental windet sich in großen Schleifen durch die Juralandschaft der Frankenalb. Hier floss ab Beginn des Qartärs die Donau entlang. Vor etwa 70.000 Jahren verzog sich als Folge der Verkarstung die Donau, denn sie hatte einen neuen und kürzeren Weg im Süden gefunden.

Von der Höhe wanderten wir bald hinunter ins Tal, um in das gegenüberliegende Naturschutzgebiet Beixenhard zu gelangen.  Hier begann auch der Jägersteig. Wir stiegen auf schmalen Pfaden hinauf in den dichten Buchenwald und bewunderten die zahlreichen Felsgruppen und die gigantischen Felswände. Diese Felswände zeugen von der gewaltigen Kraft, mit der sich die Urdonau dort eingegraben hatte. Der Jägersteig hielt für uns einige Überraschungen parat. Eindrucksvolle Felsendurchgänge und Abschnitte mit alpiner Prägung. Einige Klettereinlagen zwischen Felsngruppen hinducrch mussten bewältigt werden. Was nicht schön war, es hatte wieder angefangen zu regnen. Im letzten Abschnitt gab es heftigen Regen. Der Weg verwandelte sich stellenweise in glatten Rutschbahnen. Wir mussten äußerst vorsichtig gehen und mit gemeinsamer Hilfestellung gelang es uns, die schwierigen Stellen zu meistern.

Wie haben sich Heide und Michael geäußert: Uns hat weder Wetter noch Rutschen gestört, ganz im Gegenteil, das gab der Wanderung die besondere abenteuerliche Note

.Jägersteig (2)

Nach 2 1/2 Stunden konzentrierten Gehens erreichten wir den Talboden. Nach einiger Zeit hörte es auf zu regnen und tatsächlich kam die Sonne durch und trocknete unsere Kleidung. Wir genossen die wärmenden Strahlen und erreichten dann Aich, etwas später als geplant, unser Mittagsziel - das Gasthaus Klettergarten der Fam.  Moll. Aber das Essen war nicht so toll. Ihr müsst Euch vorstellen, es wurde Rinderbraten bestellt. Und was kam auf den Tisch, ein Mix aus Schweine- und Rehbraten, mit der Begründung der Rinderbraten war aus. Empfehlen kann man das Gasthaus nicht.

Am Nachmittag, es war immer noch sonnig, zogen wir hinauf durch den Wald zu den Kletterfelsen. Nach einer kleinen Klettereinlagen gelangten wir auf die Höhe und über die alte Römerstraße erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt - Dollnstein.

Eine schwierige aber abenteuerliche Wanderung lag hinter uns.

Streckenlänge ca. 23 km, gesamte Höhenanstiege. ca. 665 m.

Organisation und Bericht : Udo  Fotos: Reiner