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Neblige Herbsttour auf dem
„Wallenfelser Höhenweg“

14 Querbeetler nahmen am 15.10. den Wallenfelser Höhenweg im Naturpark Frankenwald in Angriff. Leider hatten sich die Wetterfrösche mit ihrer Vorhersage „bewölkt aber trocken“ geirrt. Zunächst nur stark neblig, holte uns die Nässe bald ein, schwer zu sagen, ob es Regen war oder sich der Nebel auflöste.
Entlang der wilden Rodach auf dem Weg Nr. 6, vorbei an einer historischen Schleuse zur Regulierung der Rodach. Ein erster kräftiger Anstieg führte uns hinauf zur Schloßbergkapelle, die 1920 an Stelle der früheren Burg Waldenfels erbaut wurde. Der Blick hinab nach Wallenfels – etwas undurchsichtig. Weiter bergan auf dem Weg Nr. 6, hier auch Kapellenweg. Nur wenig später kamen wir an die zweite Kapelle, gut versteckt zwischen den Bäumen. In dieser Kapelle gab es eine Nachbildung des Prager Jesuskindes zu bewundern. Auf angenehmen Wegen durch den Wald zum Weiler Schindelthal und nach kurzem Anstieg auf der Hochebene abwechslungsreich durch Wälder und Wiesen Richtung Neuengrün. Neuengrün wäre einer näheren Betrachtung wert, es ist ein noch unverbautes Beispiel eines Runddorfes. Wir waren aber mehr daran interessiert zu unserem Mittagsziel zu kommen, nach Wolfersgrün.
Wo sucht man eine Gastwirtschaft? Neben der Kirche. In Wolfersgrün war das der falsche Weg: die Gastwirtschaft Bergschloß lag am Ortsausgang auf dem Berg. Wir wurden schon erwartet undDank der Vorbestellung hatten wir unser leckeres Essen schnell auf dem Tisch. Zu sehr kundenfreundlichen Preisen.
Danach hatten die Wolken den Blick auf die umliegenden Höhenzüge in ihrer herbstlichen Färbung freigegeben. Ab Wolfersgrün hatte das Höhenprofil „bergab“ versprochen, aber der Weg hielt sich nicht immer daran. Selbst die Feuchtigkeit hatte ihre guten Seiten – gleich vier Salamander kreuzten unseren Weg hinab nach Wallenfels. Nach 22 km und 735 Höhenmetern waren wir angekommen.
Bilder: Karin, Renate, Kurt, Peter
Organisation / Bericht: Gudrun
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