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Wanderung und Floßfahrt

Wilde Rodach

am 23. August 2014

Floßfahrt auf der Wilden Rodach August 2014 Bild Udo

am 23. August  trafen sich 23 Querbeetler in Wallenfels am Wanderparkplatz Flößerhaus. Die Wettervorhersage war wechselhaft hielt aber gut durch bis Mittag. Wir wanderten am Anfang stetig bergauf vorbei an dem Wegkreuz "Göttlich' Hilf"  - ein seltenes, so genanntes "Volto-Santo-Kreuz" - eine 1,60m hohe große geschnitzte und bemalte Jesusfigur. Diese Darstellung als Flurdenkmal ist einmalig in Deutschland. Durch die Flur ging es zum kleinen Weiler Haid. Weiter gelangten  wir auf eine Anhöhe  mit wunderbarem Weitblick bis zum Schneeberg im Fichtelgebirge. Vorbei an einem Wildgehege mit Hirschen geht der Blick  hinüber  zum gegenüberliegenden Talhang mit der Ortschaft  Köstenberg. Waldwege führten uns hinab in Richtung Lambach. Kurz nach dem idyllisch gelegenen Weiler Köstenschmalz überschritten wir den Köstenbach. Über den Köstenberg liefen wir hinunter zur Wilden Rodach. Dort kamen wir wie geplant nach 10 Kilometern exakt um 12 Uhr am Gasthof Fels an. Hier fühlten wir uns sofort wohl. Das Essen – vorbestellt – war fertig. Der Service war schnell und freundlich.  Durch die Bank lobten alle das Essen, es war schmackhaft und gut und reichlich. Ich selbst hatte Krenfleisch mit Meerrettichsoße. Das Fleisch war zart, die Soße hervorragend, nicht mehlig sondern angenehm frisch und scharf und die Klöße, von denen es Nachschlag gab waren perfekt.  Innerhalb einer Stunde waren alle – ohne Hektik – satt und zufrieden. Dank an die Felsengeister – den Fels können wir vorbehaltsvoll weiterempfehlen.

Nach dieser Stärkung machten wir uns auf auf den Weg,  an der Hangseite oberhalb der Rodach  entlang nach Schnapphammer von wo die Flöße ablegen. Leider kam der angekündigte Regen doch noch. Aber dass sollte uns nicht stören denn dass wir nass werden (auf der Floßfahrt)  war zu erwarten. Mit Floßnummer 10 waren wir mitten drin. 4 QBler zogen es jedoch vor die Floßstrecke ( ca. 5 Km) abzuwandern.  Die Wanderer konnten entlang der Wilden Rodach den unzähligen Flößen zuschauen und sehen wie die "Flößer" durchnässt wurden und  die eine andere Situation fotografisch festzuhalten.  Bis alle Flöße belegt und ausgerichtet waren verging fast noch eine Stunde. Der Regen ließ nach und die Sonne zeigte sich – also beste Bedingungen. Wir konnten uns mental einstimmen indem wir die Boote vor uns beobachten konnten wie sie ins Wasser eintauchten und nichts trocken blieb. 6 Wehre und einige Wildwasserstellen waren  die Höhe- bez. Tiefpunkte. Sich fest anhalten war gefordert. Vorsicht war auch bei den niedrigen Brücken notwendig. Auch der Abstand zu den Felswänden war zu beachten. Die Flößer die diesen Job ehrenamtlich machen, waren aufs höchste gefordert. Es war sehenswert mit wieviel Kraft und Erfahrung sie die „Gefahrenstellen“ meisterten.

Heil, nach knapp 40 Minuten, verließen wir triefend naß unser Floß und auf dem Parkplatz  kam es zu einem kollektiven Kleiderwechsel. Ein schönes Gefühl wieder trockene Sachen anzuhaben – obwohl viele gern noch etwas weiter geflößt wären.

 Danach gab es  noch eine kleine Einkehr in der Wanderhütte Hergottswinkel oberhalb von Wallenstein. Für die QB-Flößer“ war eine Brotzeit bez. Kaffee und Kuchen enthalten. So endete unser feuchtes Vergnügen und alle die mit auf dem Floß waren angetan. Aber auch die “reinen Wanderer kamen auf ihre Kosten. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Wiederholungstäter

Die gesamte Wegstrecke der Wanderung  ca. 13 bez. 18 Km und ca. 600 Hm.

Organisation, Bericht und Bilder:  Reiner 

   „Außenaufnahmen“ bei der Flößerei: Udo, Ruth B., Kurt