Tannheimer Tal Wanderung mit Klaus 0723

Am bewĂ€hrten Treffpunkt bei Katharina treffen sich BĂ€rbel, Andreas, Karl und Klaus zur gemeinsamen Fahrt nach Tannheim. Nach einem kurzen Stopp auf der Autobahn kommen wir am frĂŒhen Nachmittag an unserem Hotel an. Da heute Ruhetag ist, liegen die ZimmerschlĂŒssel auf dem Fensterbrett – es hat geklappt. Nach kurzem Frischmachen drehen wir bei schönem Wetter noch eine große Runde in und um den Ort, kehren zu einem Kaffee und spĂ€ter zu einer Pizza ein.

Nach gutem FrĂŒhstĂŒck beginnt der Aufstieg zur Usseralpe – nach 5 min ziehen wir schon die Regenkleidung an, allerdings bleibt es einigermaßen trocken. Gut gestĂ€rkt steigen wir die letzten Höhenmeter auf und treffen, gerade so als ob wir es verabredet hĂ€tten, auf Sabine und JĂŒrgen, die vom Neunerköpfle kommen. Auf einem schönen alpinen Steig geht es weiter, mit einem kurzen Aufstieg zur Schochenspitze ĂŒberqueren wir die 2000 Hm Linie und kommen nachmittags an der Landsberger HĂŒtte an. Ein freundlicher Empfang, ein nettes Bettenlager und eine hervorragende Organisation mit gutem Essen lassen den Tag ausklingen.

KĂŒhle, feuchte Morgenluft erwarten uns zur zweiten Etappe, das Ziel ist die Prinz-Luitpold-HĂŒtte. Auf dem Saalfelder Weg bewegen wir uns im Bereich der 2000 Hm, spĂ€ter geht es in den JubilĂ€umsweg ĂŒber, der sich zeitweise mit der Via Alpina ĂŒberschneidet. Mit der Bockkarscharte steht ein letzter anstrengender Anstieg im Geröll und sehr großen Stufen vor dem Ziel im Weg. An der HĂŒtte wartet schon der vor aus geeilte Karl auf uns.

Tag 3: Es sieht am Himmel sehr dunkel aus, die Luft ist schon sehr feucht. Schon kurz nach der HĂŒtte mĂŒssen wir ĂŒberlegen, was bei dieser Wetterlage zu tun ist: Heftiger Donner, etwas entfernt Blitze – Umkehren ? Weiterlaufen ? Welche Möglichkeiten gibt es ? Im Regen entscheiden wir uns fĂŒr das Fortsetzen der Tour, was sich am Ende als die beste Variante erweist. Der Regen wird weniger, das Gewitter entfernt sich, mit dem Erreichen des Laufbacher Ecks (ca 2200 Hm) ist nicht nur das Aufsteigen, sondern auch der Regen zu Ende. Auf einem feuchten, glitschigen Weg geht es bis zum Edmund-Probst-Haus annĂ€hernd höhengleich weiter. Die nasse Kleidung und die Schuhe kommen in den Trockenraum, das Lager wird belegt und der Gastraum bezogen. Nach erfolgter StĂ€rkung geht es ans Spielen, allerdings sehr einseitig: BĂ€rbel gewinnt mehrfach und ausgesprochen deutlich bei Mensch-Ärgere-Dich-Nicht gegen Klaus, dem auch das ErklĂ€ren der Regeln nicht wirklich weiterhilft. Beim Abkassieren der gemeinsamen Zeche können wir diverse GetrĂ€nke und Speisen nicht akzeptieren, ein Teil klĂ€rt sich am nĂ€chsten Morgen auf, ein weiterer Teil wird storniert.

Eigentlich steht heute der Aufstieg aufs Nebelhorn und der Rundgang auf dem Nordwandsteig an – dichte graue Wolken verhindern einen Weitblick und wir verzichten auf diesen Abstecher. Deshalb geht es gut 2 Stunden unterhalb des Hindelanger Klettersteigs an den Bergen entlang. Nach Engeratsgrundsee und TĂŒrle wechseln wir ins nĂ€chste Tal und in den Sonnenschein. Durch ein wunderschönes Wildschutzgebiet (außerhalb der Schutzzeiten) und entlang der Ostrach geht es ins Bergsteigerhotel GrĂŒner Hut. Am Empfang gibt eine Panzerglasplatte im Fußboden den Blick in einen ĂŒber 12 m tiefen, beleuchteten Brunnen frei. Nach dem Beziehen der Betten und zwei fixen SaunagĂ€ngen sitzen wir entspannt im Biergarten und der Sofa-Lounge, genießen das Abendessen und lassen den Abend in geselliger Runde ausklingen.

Nach reichhaltigem FrĂŒhstĂŒcksbuffet geht es, wie so oft in den Bergen, stetig bergauf: Mehr oder weniger am StĂŒck warten 950 Hm auf uns. Schattiger Wald, die Höhlen der wilden FrĂ€ulein von Hinterstein und eine Rast auf der urigen Willersalpe lockern die Anstrengung so auf, daß wir relativ locker den höchsten Punkt des Tages erreichen. Mit vielen Tageswanderern machen wir unterhalb des Zierleseck eine ausgiebige Rast, dann geht es ĂŒber die Älpele nach Tannheim. Eine Runde Eisbecher im bereits bekannten CafĂ© beendet die Bergtour.

Schön wars.

Laut Komoot liegen gewanderte 65 km und 3600 Hm hinter uns.

Organisation und Bericht: Klaus

Bilder: Andreas, JĂŒrgen, Karl, Klaus

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